Volkswagen Polo-Cup Russland

Volkswagen Polo-Cup Russland
Bukhantsov siegt bei der Rallye Wyborg

Volkswagen Polo-Cup Russland | Foto: Volkswagen Polo-Cup Russland

Volkswagen Polo-Cup Russland | Foto: Volkswagen Polo-Cup Russland

Aleksandr Bukhantsov (RUS) hat den dritten Saisonlauf zum Volkswagen Polo-Cup Russland gewonnen. Der Russe siegte bei der Rallye Wyborg in der russischen Oblast Leningrad, die über insgesamt 81,2 Kilometer ausgetragen wurde. An zwei Tagen mussten die Teilnehmer acht Wertungsprüfungen absolvieren, die über anspruchsvolle Schotterpisten führten. Bukhantsov siegte am Ende vor seinen Landsleuten Evgeny Malakhov auf Rang zwei und Anatoly Scherbak auf Rang drei. Der nächste Lauf zum Volkswagen Polo-Cup Russland wird vom 15. bis 17. September rund um Sankt Petersburg (RUS) ausgetragen.

Volkswagen Racing-Cup Großbritannien
House übernimmt Gesamtführung

Phil House (GB) hat beim fünften Rennwochenende die Gesamtführung im Volkswagen Racing-Cup Großbritannien übernommen. Auf der 4,81 Kilometer langen Rennstrecke in Snetterton (GB) setzte sich House im Volkswagen Scirocco in einem spannenden Zweikampf gegen Polesetter Dennis Strandberg (S) durch und sicherte sich den Sieg im ersten von zwei Rennen. Das Podium komplettierte Rob Allum (GB, Golf). Auch im zweiten Lauf hatte House allen Grund zur Freude: Durch Rang drei übernahm er die Gesamtführung von Bobby Thompson (GB), der seinerseits leer ausging. Den Sieg holte sich Tom Witts vor Kenan Dole (beide GB, beide Golf). Das nächste Rennwochenende des Racing-Cup Großbritannien wird am 10. und 11. September in Donington (GB) ausgetragen.

VAG Trophy
Strandberg siegt erstmals doppelt

Dennis Strandberg hat in der VAG Trophy in Snetterton (GB) einen Doppelsieg gefeiert. Im ersten Rennen gelang dem Schweden ein souveräner Start-Ziel-Sieg, dem Zweitplatzierten Darelle Wilson (GB) fehlten sieben Sekunden auf Strandberg. Dritter wurde Kenan Dole (GB), der sich über weite Strecken mit Wilson einen Kampf um Platz zwei geliefert hatte. Im zweiten Lauf fiel die Entscheidung in der Schlussphase. Paul Taylor (GB) und Wilson duellierten sich bis zur letzten Kurve, kollidierten dann allerdings, wodurch letztlich Strandberg auf den letzten Metern noch an sämtlichen Konkurrenten vorbeizog. Die nächsten Rennen in der VAG Trophy bekommen die Fans am 20. August in Oulton Park (GB) zu sehen.

GTI Challenge Südafrika
Du Toit gewinnt beide Rennen in Killarney

Nian du Toit (ZA) hat dem Rennwochenende der GTI Challenge auf dem Kurs von Killarney in Südafrika seinen Stempel aufgedrückt. Im Volkswagen Jetta gewann er beide Läufe. Im Ersten setzte er sich von der Pole-Position gestartet schnell vom Feld ab und siegte am Ende deutlich mit zehn Sekunden Vorsprung vor Jano van der Westhuizen (ZA, Polo) und Mario Roux (Polo). Im zweiten Lauf triumphierte du Toit erneut vor van der Westhuizen. Die nächsten Läufe zur GTI Challenge werden am 3. September ausgetragen. Schauplatz ist dann wieder die Rennstrecke von Killarney.

Und so geht’s weiter:

13.08.–14.08.2016
Britische Tourenwagen-Meisterschaft, Knockhill (GB)

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Volkswagen Fun-Cup Belgien

Volkswagen Fun-Cup Belgien
Netcom by Allure Team gewinnt in Zolder

Volkswagen Fun-Cup Belgien | Foto: Volkswagen Fun-Cup

Volkswagen Fun-Cup Belgien | Foto: Volkswagen Fun-Cup

Das Netcom by Allure Team hat den fünften Lauf zum Volkswagen Fun-Cup Belgien in Zolder (B) gewonnen. Das Team lieferte sich bei auf dem ehemaligen Grand-Prix-Kurs über weite Strecken ein packendes Duell mit dem Team Conceptexpo by Milo Racing, setzte sich am Ende aber mit einem Vorsprung von 10,937 Sekunden gegen den Konkurrenten durch. Nur knapp 1,5 Sekunden dahinter landete die Mannschaft von Socardenne by Milo auf Position drei. Der nächste Lauf zum Volkswagen Fun-Cup Belgien wird vom 24. bis 25. September auf dem Circuit Goodyear in Luxemburg ausgetragen.

TCR Asia
Dreifacherfolg in Schanghai: Yan im Volkswagen Golf GTI TCR auf Titelkurs

Andy Yan (HK) hat auf dem Shanghai International Circuit (CHN) einen großen Schritt in Richtung Meisterschaftsgewinn gemacht. Der Pilot vom Volkswagen Kundenteam Engstler Motorsport siegte auf der Formel-1-Rennstrecke in beiden Rennen. Im zweiten Lauf gab es sogar einen Dreifacherfolg für den 330 PS starken Volkswagen Golf GTI TCR: Kevin Tse (CHN, Team Work Motorsport) kam auf Platz zwei ins Ziel, Yans Teamkollege bei Engstler Motorsport, Filipe de Souza (CHN), wurde Dritter. In der Meisterschaftswertung führt Yan bei noch zwei ausstehenden Rennwochenenden und maximal 110 zu vergebenen Punkten mit 65 Zählern Vorsprung vor Tse. Am 22. und 23. Oktober stehen in Zhejiang (CHN) die nächsten Rennen an.

Volkswagen Vento-Cup Indien
Dodhiwala und Singh siegen in Chennai

Ishaan Dodhiwala hat im Volkswagen Vento-Cup Indien einen wichtigen Schritt in Richtung Gesamtsieg gemacht. Der Inder triumphierte auf dem Madras Motor Race Track vor den Toren von Chennai (IND) gleich zweimal, musste sich nur in einem Lauf geschlagen geben. Im ersten Rennen zog Dodhiwala noch gegen Landsmann Karminder Pal Singh den Kürzeren, Dritter wurde Aditya Vijay Pawar (IND). Im zweiten Rennen stand dann Dodhiwala ganz oben und verwies Dhruv Behl und Niranjan Todkari (beide IND) auf die Plätze. Im abschließenden Lauf landete Singh hinter Dodhiwala auf Rang zwei, den letzten Podiumsplatz sicherte sich erneut Todkari. Die nächsten Läufe des Vento-Cup Indien werden vom 16. bis 18. September in Greater Noida (IND) ausgetragen.

Japanische Formel-3-Meisterschaft
Mardenborough mal zwei: Volkswagen Pilot siegt doppelt in Motegi

Zwei Rennen, zwei Siege – Volkswagen Nachwuchsfahrer Jann Mardenborough (GB) war in der Japanischen Formel-3-Meisterschaft doppelt erfolgreich. Der Brite gewann sowohl das erste als auch das zweite Rennen in Motegi (J). In Lauf eins, der bei Regen und somit schwierigen Bedingungen ausgetragen wurde, erreichten drei weitere Volkswagen Piloten Top-10-Resultate: Mitsunori Takaboshi (J/7.), Ye Hongli (CHN/8.) und Tairoku Yamaguchi (J/9.). In Rennen zwei, dieses Mal unter trockenen Bedingungen, verpasste Hongli als Vierter das Podium nur knapp. Takaboshi kam auf Platz acht ins Ziel, Yamaguchi wurde Neunter.

Und so geht’s weiter:

28.08.2016
Global Rallycross, Atlantic City (USA)

26.08.–28.08.2016
TCR International Series, Buriram (T)

27.08.–28.08.2016
Britische Tourenwagen-Meisterschaft, Rockingham (GB)

27.08.2016
Volkswagen Fun-Cup Großbritannien, Silverstone (GB)

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TCR Germany: Youngster Zimmermann zweimal auf Platz vier

TCR Germany
Youngster Zimmermann zweimal auf Platz vier

TCR Germany | Foto: ADAC

TCR Germany | Foto: ADAC

Tim Zimmermann (D) hat am vorletzten Rennwochenende der TCR Germany im niederländischen Zandvoort zwei starke Resultate eingefahren. Im Volkswagen Golf GTI TCR fuhr der 19-Jährige in beiden Rennen als Vierter über die Ziellinie. Den übrigen Volkswagen Piloten gelangen auf dem verwinkelten Dünenkurs an der Nordseeküste bei teils regnerischem Wetter weitere Platzierungen unter den ersten Zehn: Nicklas Mackschin (D) wurde im zweiten Rennen Sechster, Benjamin Leuchter (D) Siebter. Tom Lautenschlager (D) und Kai Jordan beendeten den selben Lauf auf den Positionen neun und zehn. Sieger der zwei Läufe wurden die Seat Fahrer Harald Proczyk (A) und Antti Buri (FIN). Das Saisonfinale der TCR Germany wird vom 30. September bis 02. Oktober auf dem Hockenheimring (D) ausgetragen.

FIA Rallye-Weltmeisterschaft
Volkswagen und Ogier wiederholen Erfolg beim Rallye-Deutschland-Heimspiel

Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F) haben zum zweiten Mal in Folge das Heimspiel von Volkswagen in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) gewonnen. Bei der Rallye Deutschland rund um Trier gelang dem französischen Duo der erste WRC-Erfolg seit der Rallye Schweden im Februar dieses Jahres und der 35. Sieg ihrer Karriere. In der abschließenden Powerstage am Sonntag holten Ogier und Ingrassia mit Platz drei einen Zusatzpunkt für die Weltmeisterschaft. Ihre Teamkollegen Andreas Mikkelsen/Anders Jæger (N/N) lieferten sich in der Schlussphase einen spannenden Kampf um die Podestplätze, mussten sich letztendlich aber den Hyundai-Fahrern Dani Sordo/Marc Martí (E/E) sowie Thierry Neuville/Nicolas Gilsoul (B/B) geschlagen geben und wurden Vierte. Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila (FIN/FIN) fielen nach einem Getriebeproblem am Freitag früh zurück, holten in der Powerstage mit Rang zwei aber noch zwei Punkte. In der Fahrwertung führt Ogier nun mit 169 Punkten vor Mikkelsen (110) und Hayden Paddon (Hyundai, 94), Volkswagen liegt in der Herstellerwertung mit 256 Zählern vor Hyundai (201) und M-Sport (122). Der nächste Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft wird vom 29. September bis 02. Oktober auf Korsika (F) ausgetragen.

TCR Benelux
Radermecker holt in Zolder zwei Siege

Vincent Radermecker (B) hat am dritten Rennwochenende der TCR Benelux in Zolder (B) zwei Laufsiege geholt. Radermecker gewann im Volkswagen Golf GTI TCR die ersten beiden von insgesamt vier Läufen. In Rennen eins gab es für Volkswagen doppelten Grund zur Freude, denn Didier van Dalen (B) überquerte im Volkswagen Golf GTI TCR als Zweiter die Ziellinie. Im dritten Rennen sprang als bestes Resultat für Volkswagen ein dritter Platz durch Alexis van de Poele (B) heraus, der momentan als Vierter bester Volkswagen Pilot in der Meisterschaft ist. Die nächsten Läufe zur TCR Benelux steigen vom 23. bis 25. September in Colmarberg (L).

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Großartige Atmosphäre beim ersten Asphalt-Lauf des Jahres

Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila (FIN/FIN) | Foto: Roeseler

Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila (FIN/FIN) | Foto: Roeseler

Zigtausende Fans auf der „Panzerplatte“ und entlang der Wertungsprüfungen in den Weinbergen: Der erste Asphalt-Lauf des Jahres bot nicht nur eine große fahrerische und technische Herausforderung, sondern auch eine mitreißende Atmosphäre. Drei Wertungstage absolvierte die Rallye-WM rund um Trier, dreimal stand ein völlig unterschiedlicher Charakter an Asphalt-Prüfungen auf dem Programm. Die Vorentscheidung zugunsten von Sébastien Ogier/Julien Ingrassia fiel auf der „Panzerplatte“, die mit breiten Streckenabschnitten auf Beton, begrenzt von den sogenannten Hinkelsteinen, den Charakter des Rallye-Samstags bildete. Am Freitag hatte sich auf schmalen Asphalt-Routen in den Weinbergen ein packender Kampf um die Führung zwischen Mikkelsen/Jæger und Ogier/Ingrassia entwickelt. Am Sonntag sorgten die Prüfungen „Drohntal“ und „Sauertal“, die erstmals als Powerstage ausgetragen wurde, mit einem Mix aus schnellen Abschnitten und Serpentinen in den Weinbergen für spektakuläre Rallye-Action.

WM-Führung ausgebaut: Ogier/Ingrassia 59 Punkte vor Mikkelsen/Jæger
Ein wichtiger Schritt in der Weltmeisterschaft für Sébastien Ogier/Julien Ingrassia in der Fahrer- und Beifahrerwertung sowie für Volkswagen in der Herstellerwertung: Mit dem fünften Saisonsieg der Marke, dem dritten für Ogier/Ingrassia ist die Titelverteidigung in alle drei Wertungen ein Stück näher gerückt. Ogier/Ingrassia haben nun 169 Punkte auf dem Konto, 59 mehr als Mikkelsen/Jæger auf der zweiten Position der Gesamtwertung. Latvala/Anttila folgen auf Rang fünf mit 80 Zählern Rückstand. In der Herstellerwertung verteidigte Volkswagen einen Vorsprung von 55 Zählern. Ogier und Ingrassia könnten somit schon beim kommenden Lauf, der Rallye Frankreich auf Korsika, mit einem Sieg frühzeitig die erfolgreiche Titelverteidigung in der Fahrer- und Beifahrer-Wertung feiern.

Powerstage: zwei Extra-Zähler für Latvala, einer für Ogier
Ein versöhnliches Ende nahm die Rallye Deutschland für Jari-Matti Latvala und Miikka Anttila. Sie mussten bereits am Freitag nach wenigen Kilometern ihren Polo R WRC mit einem Getriebeschaden abstellen, kehrten am Samstag und Sonntag jedoch unter Rallye-2-Reglement stark zurück und sicherten sich mit der zweitbesten Zeit zwei Extra-Punkte. Denkbar knapp ging der letzte Punkt in der Powerstage an Ogier/Ingrassia, die Dani Sordo/Marc Martí (E/E, Hyundai) um eine Tausendstelsekunde verwiesen. Das entspricht drei Zentimetern.

Und da war dann noch … die Torten-Revanche. Jost Capito hatte bei der Rallye Schweden 2014 Jari-Matti Latvala eine Torte „überreicht“. Anlässlich von 300 WP-Bestzeiten landete das gute Stück damals jedoch auf direktem Wege im Gesicht des Finnen. Nach der Rallye Deutschland gab es das Re-Match aus Latvala-Sicht: Als kleiner Abschiedsgruß landete eine Sahnetorte im Gesicht des scheidenden Motorsport-Direktors Capito, „abgefeuert“ vom Vize-Weltmeister von 2014 und 2015.

FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), Rallye Deutschland – Endergebnis*

01. Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F), Volkswagen, 3:00.26,7 Std.
02. Dani Sordo/Marc Martí (E/E), Hyundai, + 20,3 Sek.
03. Thierry Neuville/Nicolas Gilsoul (B/B), Hyundai, + 20,4 Sek.
04. Andreas Mikkelsen/Anders Jæger (N/N), Volkswagen, + 27,2 Sek.
05. Hayden Paddon/John Kennard (NZ/NZ), Hyundai, + 3.34,8 Min.
06. Mads Østberg/Ola Fløene (N/N), Ford, + 4.31,2 Min.
07. Esapekka Lappi/Janne Ferm (FIN/FIN), Škoda, + 8.36,8 Min.
08. Pontus Tidemand/Jonas Andersson (S/S), Škoda, + 8.52,5 Min.
09. Jan Kopecký/Pavel Dresler (CZ/CZ), Škoda, + 9.44,2 Min.
10. Armin Kremer/Pirmin Winklhofer (D/D), Škoda, + 10.10,6 Min.

48. Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila (FIN/FIN), Volkswagen, + 36.33,3 Min.

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Volkswagen siegt beim Heimspiel in der Rallye-WM

  • Ogier/Ingrassia wiederholen Sieg bei der Rallye Deutschland und bauen WM-Führung aus
  • Packendes Finale – Mikkelsen/Jæger knapp geschlagene Vierte
  • 81 Podiumsplätze, davon 39 Siege: Volkswagen bereitet Jost Capito siegreichen Abschied
Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F), Volkswagen Polo R WRC | Foto: Roeseler

Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F), Volkswagen Polo R WRC | Foto: Roeseler

Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F) sind zurück auf der Siegerstraße, und sie ist asphaltiert: Zum zweiten Mal in Folge ging der Sieg bei der Rallye Deutschland an Volkswagen. Ogier/Ingrassia gewannen wie im Vorjahr den neunten Saisonlauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) mit dem Polo R WRC und nutzten dabei den leichten Vorteil, beim ersten wahren Asphalt-Lauf des Jahres die Strecke zu eröffnen. Extrem schwierige Streckenbedingungen, die zwischen trockenem Asphalt und nassem Beton alle Abstufungen bereithielten, machten die Reifenwahl am gesamten Wochenende zu einer wahren Herausforderung. Mit einer weltmeisterlichen Leistung bauten Ogier/Ingrassia ihren Vorsprung in der Fahrer- und Beifahrer-Weltmeisterschaft um 14 auf 59 Punkte aus. Ihre ärgsten Verfolger, Andreas Mikkelsen/Anders Jæger (N/N) mussten sich in einem packenden Finale im Kampf um Platz zwei knapp geschlagen geben und erreichten als Vierte das Ziel. Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila (FIN/FIN) sicherten sich im dritten Polo R WRC trotz eines Getriebeschadens am Freitag zwei Extra-Punkte auf der abschließenden Powerstage und trugen mit Platz acht in der Herstellerwertung zu einem wichtigen Schritt für Volkswagen in Richtung Titelverteidigung bei.
„Der erneute Sieg bei der ADAC Rallye Deutschland ist ein toller Erfolg für Volkswagen und ein wichtiger Schritt in Richtung Titelverteidigung in der Rallye-Weltmeisterschaft“, erklärte Dr. Frank Welsch, Mitglied des Markenvorstands Volkswagen für den Geschäftsbereich Entwicklung, der das Werksteam in Trier gemeinsam mit Christian Eisenlohr, Generalsekretär Volkswagen Pkw, besuchte. „Die Rallye Deutschland ist ihrem Ruf, eine ganz besondere Herausforderung zu sein, wieder einmal gerecht geworden. Unsere gesamte Mannschaft hat vor heimischer Kulisse einen hervorragenden Job gemacht – Danke dafür“, so Welsch.

Packendes Finale um Rang zwei – Mikkelsen/Jæger als Vierte knapp geschlagen
Spannend bis zum Zielstrich: Andreas Mikkelsen/Anders Jæger (N/N) fanden sich am Finaltag der Rallye Deutschland mitten in einem packenden Dreikampf um die zweite Position wieder. Sie entschieden sich, angesichts drohenden Regens, drei weiche und drei harte Michelin-Wettbewerbsreifen in den Showdown der abschließenden drei Wertungsprüfungen mitzunehmen. Und damit einen Ersatzreifen mehr als die Konkurrenz von Hyundai – dafür mit der Option, bei Feuchtigkeit mehr weiche Pneus dabei zu haben. Der Regen kam nicht, Mikkelsen/Jæger versuchten dennoch alles, um Rang zwei zu erobern, mussten jedoch dem Extra-Gewicht von rund 20 Kilogramm und überhitzenden Bremsen Tribut zollen: Rang vier, trotz enorm starker Leistung an allen Rallye-Tagen.   Am Freitag und Samstag hatten sich die WM-Zweiten ein packendes Duell mit ihren Volkswagen Teamkollegen Ogier/Ingrassia um die Führung geliefert, das auf der legendären „Panzerplatte“ zugunsten der dreimaligen Weltmeister entschieden wurde.

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Master of Faster: Ogier übernimmt Führung bei der Rallye Deutschland

  • Ogier/Ingrassia machen auf der „Panzerplatte“ den Unterschied: halbe Minute Vorsprung
  • Packender Dreikampf um Platz zwei – knapper Vorteil für Mikkelsen/Jæger
  • Viermal Reifenwahl, viermal Poker: wechselhafte Bedingungen rund um Trier
Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F), Volkswagen Polo R WRC | Foto: El Mokni

Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F), Volkswagen Polo R WRC | Foto: El Mokni

Gutes Händchen im Reifen-Roulette – und am Ende die Gewinner des Tages: Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F) haben bei der Rallye Deutschland mit einer weltmeisterlichen Leistung die Führung übernommen. Trotz enorm schwierig einzuschätzender und häufig wechselnder Streckenverhältnisse eroberten sie die Führung von ihren Volkswagen Teamkollegen Andreas Mikkelsen/Anders Jæger (N/N). Sie bauten sie auf 33,4 Sekunden aus und liegen vor den abschließenden 59,26 Prüfungskilometern am Sonntag auf Siegkurs. Die Vergabe von Platz zwei beim neunten Saisonlauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) ist hingegen weit offen. Die beste Ausgangslage haben sich Mikkelsen/Jæger erarbeitet, die 3,6 Sekunden Vorsprung auf Dani Sordo/Marc Martí (E/E, Hyundai) und 4,0 Sekunden auf Thierry Neuville/Nicolas Gilsoul (B/B, Hyundai) in den Rallye-Sonntag mitnehmen.

Auf der legendären Prüfung „Panzerplatte“ auf dem Truppenübungsplatz in Baumholder, wo fünf der insgesamt neun Prüfungen des Tages ausgetragen wurden, stellten am Vormittag abwechselnd feuchter und trockener Untergrund, am Nachmittag eine abtrocknende Strecke die große Herausforderung bei der Reifenwahl dar. Viermal standen die Fahrer und Beifahrer vor der Frage, die weiche oder harte Mischung der Michelin-Wettbewerbsreifen auszuwählen. Dabei waren Ogier/Ingrassia und Mikkelsen/Jæger jeweils auf extrem unterschiedlichen Strategien unterwegs. Mikkelsen/Jæger lagen am Morgen mit ausschließlich weicher Mischung richtig, Ogier/Ingrassia am Nachmittag.

Und da war dann noch … drei Taxi-Fahrten für den guten Zweck. Auf der „Panzerplatte“ hatten die Fans vor Ort die Chance, eine von drei Mitfahrten im Polo R WRC an der Seite von „Mr. Maximum Attack“, Markku Alén zu ersteigern. Die Einnahmen kommen der RTL-Stiftung „Wir helfen Kindern“ zugute. Insgesamt kamen so rund 2.000 Euro an Spenden zusammen. Und die drei Höchstbietenden erlebten obendrein eine unvergessliche Fahrt in einem World Rally Car mit dem inoffiziellen Rallye-Weltmeister von 1978 am Steuer.

Und da war dann außerdem noch … ein bisschen Nostalgie. Direkt gegenüber des Volkswagen Service am Messepark Trier, wo die drei Polo R WRC bereit für die Wertungsprüfungen gemacht werden, setzt ein Race Touareg 3 aus dem Jahr 2011 eine Landmarke für eine kleine aber feine Ausstellung zu 50 Jahren Volkswagen Motorsport. Etwa die Hälfte aller Volkswagen Mechaniker, die heute vor Ort im Rallye-WM-Projekt arbeiten, waren schon seinerzeit bei der Rallye Dakar im Einsatz. Der ein oder andere wehmütige Blick wanderte also hinüber. Denn 2011 sicherten Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk (Q/D) Volkswagen den dritten Sieg in Folge beim Wüstenklassiker – für das Team großartige Erinnerungen an eine Erfolg- und Abenteuer-reiche Zeit. Nicht nur der Race Touareg 3 ist ein wahres Highlight der Ausstellung in Trier, ein weiteres ist unter anderem der Bi-Motor Golf, der 1987 beim legendären Pikes-Peak-Bergrennen auf Bestzeitkurs lag.

Vorläufiges Ergebnis, Tag 02 Rallye Deutschland

01. Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F), Volkswagen, 2:25.10,5 Std.
02. Andreas Mikkelsen/Anders Jæger (N/N), Volkswagen, + 33,4 Sek.
03. Dani Sordo/Marc Martí (E/E), Hyundai, + 37,0 Sek.
04. Thierry Neuville/Nicolas Gilsoul (B/B), Hyundai, + 37,4 Sek.
05. Hayden Paddon/John Kennard (NZ/NZ), Hyundai, + 3.33,9 Min.
06. Mads Østberg/Ola Fløene (N/N), Ford, + 4.06,4 Min.
07. Esapekka Lappi/Janne Ferm (FIN/FIN), Škoda, + 7.16,2 Min.
08. Jan Kopecký/Pavel Dresler (CZ/CZ), Škoda, + 8.26,1 Min.
09. Armin Kremer/Pirmin Winklhofer (D/D), Škoda, + 8.44,5 Min.
10. Ghislain de Mevius/Johan Jalet (B/B), Škoda, + 9.30,5 Min.

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Mikkelsen vor Ogier – Doppelführung für Volkswagen bei der Rallye Deutschland

  • Mikkelsen/Jæger liegen nach 98,97 von 306,80 Prüfungskilometern 4,3 Sekunden vorn
  • Weltmeister in Lauerstellung: Ogier/Ingrassia auf Rang zwei
  • Früher Rückschlag für Latvala/Anttila am ersten Wettbewerbstag der Rallye Deutschland
Andreas Mikkelsen/Anders Jæger (N/N), Volkswagen Polo R WRC | Foto: Kräling

Andreas Mikkelsen/Anders Jæger (N/N), Volkswagen Polo R WRC | Foto: Kräling

Norwegisch für Fortgeschrittene: Andreas Mikkelsen/Anders Jæger (N/N) führen die Rallye Deutschland nach dem ersten Drittel an. Die WM-Zweiten erkämpften sich die Spitzenposition beim neunten Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) mit dem Volkswagen Polo R WRC gegen starke Gegner. Darunter: Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F), die als WM-Führende die Strecke eröffneten und beim ersten wahren Asphalt-Lauf des Jahres damit die besten Bedingungen vorfanden.
„Ein guter Auftakt in die Rally Deutschland für Julien und mich“, so Sébastien Ogier. „Die Bedingungen waren nicht einfach, besonders am Morgen bei den technisch anspruchsvollen Prüfungen in den Weinbergen. Auf der zweiten Prüfung haben wir ein paar Sekunden verloren, als wir eine Abzweigung verpassten und ich kurz den Rückwärtsgang einlegen musste. Insgesamt habe ich nicht zu viel riskiert, wollte vor allem sauber und sicher durch den Tag kommen. Besonders gut hat mir die ‚Ollmuth‘-Prüfung gefallen – sehr schnell und mit extrem vielen Zuschauern, die einen tollen Blick auf die Strecke hatten. Der Abstand zwischen Andreas, Thierry, Dani und mir ist nicht groß – das verspricht ein spannender Tag auf der ‚Panzerplatte‘ zu werden.“

Die dreimaligen Weltmeister beendeten den ersten Rallye-Tag auf der zweiten Position vor Thierry Neuville/Nicolas Gilsoul (B/B, Hyundai). Die Top-Drei trennen vor den Wertungsprüfungen am Samstag auf der berühmt-berüchtigten „Panzerplatte“ auf dem Truppenübungsplatz Baumholder nur 5,9 Sekunden. An Volkswagen gingen bisher vier der fünf möglichen Prüfungsbestzeiten. Ein frühes Ende des ersten Rallye-Tages hatten Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila (FIN/FIN) zu verkraften, die den dritten Polo R WRC nach nur wenigen Kilometern der ersten Wertungsprüfung mit einem Getriebeschaden abstellen mussten.
„Für uns war heute der Rallye-Tag bereits sehr früh beendet“, so Jari-Matti Latvala. „Ein Getriebeschaden hat uns schon nach sieben Kilometern auf der ersten Wertungsprüfung zur Aufgabe gezwungen. Die Enttäuschung ist natürlich groß, aber dagegen ist man machtlos. Uns bleibt nichts anderes übrig, als morgen unter Rallye-2-Reglement weiter zu machen und zu versuchen, noch ein paar Punkte für die Herstellerwertung zu holen. Meinen Teamkollegen drücke ich die Daumen. Sie müssen nun die Kohlen für Volkswagen aus dem Feuer holen.“

Die WM-Dritten kehren am Samstag unter Rallye-2-Reglement in den Wettbewerb zurück.

Und da war dann noch … ein treuer wie Rallye-begeisterter Volkswagen Kunde. Und großer Fan von Sébastien Ogier: Marc Milis. Vor zwei Jahren reiste der Belgier mit seinem nagelneuen Golf VII GTI eigens nach Trier zur Rallye Deutschland, um eine Unterschrift des Weltmeisters auf das Armaturenbrett zu bekommen. Nach einem Unfall am Anfang des Jahres war der GTI mit der wertvollen Unterschrift jedoch nicht mehr zu retten. Also erwarb Marc Milis einen neuen Volkswagen: einen knallroten Golf R mit 300 PS. Klar, dass Seb sich nicht lange bitten ließ, das Interieur erneut signieren. „Wenn wir uns nächstes Jahr wiedersehen, hoffentlich mit dem gleichen Auto“, verabschiedete sich Ogier lachend von Marc und seiner Frau Caroline.

Vorläufiges Ergebnis, Tag 01 Rallye Deutschland

01. Andreas Mikkelsen/Anders Jæger (N/N), Volkswagen, 59.42,6 Min.
02. Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F), Volkswagen, + 4,3 Sek.
03. Thierry Neuville/Nicolas Gilsoul (B/B), Hyundai, + 5,9 Sek.
04. Dani Sordo/Marc Martí (ESP/ESP), Hyundai, + 12,7 Sek.
05. Ott Tänak/Raigo Mõlder (EST/EST), Ford, + 55,4 Sek.
06. Stéphane Lefebvre/Gabin Moreau (F/F), Citroën, + 1.06,6 Min.
07. Mads Østberg/Ola Fløene (N/N), Ford, + 1.32,4 Min.
08. Hayden Paddon/John Kennard (NZ/NZ), Hyundai, + 1.45,0 Min.
09. Armin Kremer/Pirmin Winklhofer (D/D), Škoda, + 3.03,1 Min.
10. Pontus Tidemand/Jonas Andersson (S/S), Škoda, + 3.29,8 Min.

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Mikkelsen und Latvala im Shakedown der Rallye Deutschland Schnellste

  • Sofort in Top-Form: Mikkelsen/Jæger und Latvala/Anttila mit identischer Bestzeit
  • Ogier/Ingrassia beenden das „freie Training“ in Trier auf Platz vier
Andreas Mikkelsen/Anders Jæger (N/N), Volkswagen Polo R WRC | Foto: Roeseler

Andreas Mikkelsen/Anders Jæger (N/N), Volkswagen Polo R WRC | Foto: Roeseler

Perfekter Wechsel in den Asphalt-Modus: Volkswagen hat das „Freie Training“ zum ersten Asphalt-Lauf des Jahres in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) auf den Plätzen eins, zwei und vier beendet. Schnellste: Andreas Mikkelsen/Anders Jæger (N/N), die im Polo R WRC die Bestzeit auf der 4,55 Kilometer langen Shakedown-Prüfung herausfuhren – zeitgleich mit ihren Teamkollegen Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila (FIN/FIN).
„Julien und ich freuen uns extrem auf die Rallye Deutschland“, so Sébastien Ogier. „Der Shakedown lief gut, die Abstimmung für den Polo R WRC passt perfekt. Ich hoffe vor allem, dass es am Wochenende trocken bleibt und die Bedingungen für alle gleich gut sind. Dann sind die schnellen Prüfungen in den Weinbergen wirklich fantastisch. Wenn es regnen sollte – und da müssen wir wohl mit Überraschungen rechnen – wird es enorm schwierig und der kleinste Fehler kann das Aus bedeuten. Natürlich möchten wir alle unserem Teamchef Jost Capito ein schönes Abschiedsgeschenk bereiten. Deshalb ist unser Ziel, den Sieg vom Vorjahr zu wiederholen und damit wichtige Punkte für die WM zu holen.“

Die derzeitigen WM-Zweiten Mikkelsen/Jæger waren zudem in allen vier Durchgängen schneller als ihre Teamkollegen Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F), die die WM-Gesamtwertung anführen. Ogier/Ingrassia absolvierten den Shakedown mit der viertbesten Zeit.
„Ein richtig guter Shakedown“, so Andreas Mikkelsen. „Der Polo fährt sich einfach herausragend. Ich hatte von Beginn an ein gutes Gefühl. Schneller gewesen zu sein als Seb, gibt mir natürlich Selbstvertrauen. Wir würden gern Punkte in der Meisterschaft gutmachen – das bedeutet, dass wir schneller sein müssen als Seb. Das wird auf seinem Lieblingsuntergrund natürlich nicht leicht. Aber wir haben im Shakedown gut angefangen und haben zudem verschiedene Abstimmungsvarianten ausprobiert, die uns genug Aufschluss darüber geben, wie wir die kommenden Tage angehen. Wir sind bereit.“

So zeigte sich auch Jost Capito, Volkswagen Motorsport-Direktor, zufrieden: „Mit dem Blick auf das Ergebnis des Shakedowns kann man nicht anders, als sich auf die Rallye Deutschland zu freuen. Alle drei Volkswagen Fahrer sind bei unserem Heimspiel in Top-Form, haben sich schnell an Asphalt gewöhnt und es verspricht ein packender Kampf zwischen uns und der Konkurrenz zu werden. Die Rallye Deutschland ist eine der herausforderndsten der gesamten Saison – das haben wir in den vergangenen Jahren selbst häufig erlebt. Die Ausgabe letztes Jahr war angesichts des Dreifachsiegs die emotionalste Rallye der vergangenen vier Jahre für uns, für mich persönlich wird es 2016 auf jeden Fall wieder bewegend. Es ist meine letzte Rallye als Motorsport-Direktor für Volkswagen und das ist angesichts des großartigen Teams um mich herum ein schwerer Abschied. Ich hoffe, dass wir am Sonntag etwas zu feiern haben.“

Den sportlichen Auftakt bildet am Freitagmorgen die erste Prüfung „Mittelmosel“, den feierlichen Auftakt der zeremonielle Start am Donnerstagabend vor der Porta Nigra in Trier.

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Neues zum Heimspiel von Volkswagen in der Rallye-WM

  • Spektakel in der „Arena Panzerplatte“, prominente Gäste und historische Fahrzeuge
  • Taxi-Fahrten an der Seite von Rallye-Legende Markku Alén im Polo R WRC
  • Großes Bedauern um Absage der Rallye China 2016
Rallye Deutschland 2015, Panzerplatte, Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F), Volkswagen Polo R WRC | Foto: Kräling

Rallye Deutschland 2015, Panzerplatte, Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F), Volkswagen Polo R WRC | Foto: Kräling

Ein wahres Highlight für Volkswagen in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC): Beim Heimspiel der Marke in Deutschland sorgen Prominente, zahlreiche historische Volkswagen und ein dreimaliger Deutscher Rallye-Meister für Extra-Schlagzeilen. Die Nachrichten rund um das Team im Überblick.

Ausstellung zu 50 Jahren Volkswagen Motorsport, Demo-Fahrten auf der „Panzerplatte“
Eine statische und eine dynamische Ausstellung: Volkswagen Motorsport feiert beim Rallye-WM-Heimspiel sein 50. Jubiläum mit den Fans. Im Service-Park werden fünf Volkswagen Raritäten aus verschiedenen Motorsport-Epochen in einer Ausstellung zu sehen sein: der Race Touareg von 2011, mit dem Volkswagen seinerzeit mit Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk (Q/D) die Rallye Dakar zum dritten Mal in Folge gewann; der sogenannte „Rheila-Golf GTI“ aus dem Jahr 1981, mit dem Alfons Stock/Paul Schmuck (D/D) den Gewinn der Deutschen Rallye-Meisterschaft feierten; ein „Salzburg-Käfer“, wie er zwischen 1971 und 1973 nach Gruppe-2-Spezifikation an den Start ging; der legendäre Bi-Motor-Golf GTI, mit dem sich Jochi Kleint (D) 1987 am Pikes Peak auf Rekordjagd begab, sowie der intern „A59“ genannte Prototyp auf Golf-Basis, der 1993 für die Rallye-WM konzipiert, jedoch nie eingesetzt wurde. Auf der „Panzerplatte“ werden zudem etwa 20 historische Rallye-Golf aus Privatbesitz zu sehen sein und für die Tausenden Rallye-Zuschauer einige Demo-Runden drehen. Unter den Gästen: die deutschen Rallye-Meister von 1981, Alfons Stock/Paul Schmuck, und jene von 1991, Erwin Weber/Manfred Hiemer (D/D).

Dem Feld vorweg: Dieter Depping und der Weltmeister-Golf von 1986
Und noch mehr Historie: Dieter Depping (D) wird mit dem ersten Weltmeister-Auto von Volkswagen in der Rallye-WM, dem Golf II GTI, als 0-Auto vorwegfahren und damit vor seinen „Teamkollegen“ Sébastien Ogier (F), Andreas Mikkelsen (N) und Jari-Matti Latvala (FIN) in den drei Polo R WRC die Route eröffnen. 1986 gewannen Kenneth Eriksson/Peter Diekmann (S/D) mit einem solchen Fahrzeug die Gruppe-A-Weltmeisterschaft. Depping selbst zählt zu den erfolgreichsten Fahrern der Rallye Deutschland: 1994, 1996 und 1997 gewann er die Rallye – nur Rekord-Weltmeister Sébastien Loeb siegte häufiger: neun Mal.

Party-Stimmung auf der „Panzerplatte“: Volkswagen feiert Heimspiel Rallye-Taxi-Fahrten an der Seite von Rallye-Legende Markku Alén (FIN), Fan-TV auf der Großleinwand und prominenter Besuch – Volkswagen ist beim Heimspiel in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) bei den insgesamt fünf Wertungsprüfungen auf der „Panzerplatte“ am Truppenübungsplatz Baumholder prominent vertreten. Erwartet wird am Rallye-Samstag neben 20.000 Fans unter anderem der Volkswagen Entwicklungsvorstand Dr. Frank Welsch. Bereits am Donnerstag kommt Box-Weltmeister Marco Huck (D) in den Genuss einer ganz besonderen Fahrt. Während des Shakedowns, dem „Freien Training“ der Rallye-WM, wird er an der Seite von Sébastien Ogier im Polo R WRC Platz nehmen.

Höhere Gewalt: Rallye China wegen Folgen eines Unwetters abgesagt Die Rückkehr der Rallye-Weltmeisterschaft nach China muss verschoben werden: Ein schweres Unwetter hat einen großen Teil der Strecken kürzlich unbefahrbar gemacht, teilweise sogar komplett zerstört. Die Austragung des für den vom 08. bis 11. September geplanten zehnten Saisonlaufs wird damit unmöglich. „Wir bedauern es sehr, dass die intensive Vorarbeit auf Seiten des Veranstalters, des Promoters, der FIA und der Teams, die gemeinsam die Rückkehr der Rallye-WM nach China vorangetrieben hatten, nicht belohnt wird“, so Volkswagen Motorsport-Direktor Jost Capito. „Selbstverständlich wären wir gern in China gestartet und hätten uns in diesem enorm wichtigen Markt im Wettbewerb präsentiert. Wir setzen nun darauf, dass die WRC im nächsten Jahr nach China zurückkehren wird.“

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Drei unterschiedliche Rallye-Welten an drei Tagen

„Panzerplatte“, „Mittelmosel“, „Dhrontal“ und Co. – die sportliche Herausforderung

Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila (FIN/FIN), Volkswagen Polo R WRC | Foto: Kräling

Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila (FIN/FIN), Volkswagen Polo R WRC | Foto: Kräling

Drei unterschiedliche Rallye-Welten an drei Tagen – die Rallye Deutschland bildet nicht nur den ersten vollen Asphalt-Lauf des Rallye-WM-Jahres, sie ist auch in Sachen Charakteristik eine wahre Herausforderung für Mensch und Material. Schnelle Prüfungen durch Wälder und offene Landschaft, enge, verschlungene Pfade durch die Weinberge sowie das Highlight mit der „Arena Panzerplatte“ auf dem Truppenübungsgelände von Baumholder. Der Freitag wird bestimmt durch die beiden Prüfungen „Mittelmosel“ und „Moselland“, sowie die Zuschauerprüfung „Ollmuth“. Der Samstag wird geprägt durch die Prüfungen auf der „Panzerplatte“ mit drei Durchgängen auf der kurzen Zuschauerprüfung sowie zweimal der WP „Panzerplatte Lang“. Und damit über 90 Kilometer gegen die Uhr allein auf dem Truppenübungsplatz Baumholder mit seinen berühmt-berüchtigten „Hinkelsteinen“, die unnachgiebig am Streckenrand stehen und in der Vergangenheit so manche Aufhängung auf dem Gewissen hatten. Der Sonntag wird durch die beiden Sonderprüfungen „Dhrontal“ in den Weinbergen und die abschließende Powerstage „Sauertal“, abgerundet.

50 Jahre Volkswagen Motorsport – Feier mit historischen Renn- und Rallye-Fahrzeugen
Beim Heimspiel rund um Trier wird das 50-jährige Jubiläum von Volkswagen im Motorsport gebührend gefeiert. Am 11. Juli 1966 wurde der Verband Formel V Europa e.V. gegründet, auf welchen die heutige Volkswagen Motorsport GmbH zurückgeht. Einen Querschnitt durch die Historie der Marke bekommen die Zuschauer nicht nur mit der Ausstellung im Service-Park zu sehen. Zum Jubiläum gibt es auch Demo-Fahrten mit historischen Rallye-Autos. Dieter Depping, Test- und Entwicklungsfahrer bei Volkswagen, fährt unter anderem mit einer Replika des Golf GTI 16 V, mit dem Kenneth Eriksson 1986 die Gruppe A der Rallye-Weltmeisterschaft gewann, als Null-Auto dem Feld vorweg. Eben jener Dieter Depping, dreimaliger Deutscher Rallye-Meister, ist mit drei Siegen bei der Rallye Deutschland (1994, 1996 und 1997) nach Sébastien Loeb (neun Siege) der zweiterfolgreichste Fahrer in der Geschichte der einzigartigen Asphalt-Rallye. Allerdings: Mit einem weiteren Sieg könnte Sébastien Ogier in diesem Jahr gleichziehen (derzeit zwei Siege).

Wussten Sie, dass …Volkswagen bei der Rallye Deutschland vier Podiumsresultate vorzuweisen hat? Neben dem Dreifachsieg anno 2015 durch Ogier/Ingrassia, Latvala/Anttila und Mikkelsen/Fløene ging durch Mikkelsen/Fløene anno 2014 und Rang drei ein weiterer Podestplatz an Volkswagen. Übrigens: Bei allen Teilnahmen hatte Volkswagen die Rallye deutlich und lange angeführt. … das Start-und-Ziel-Podium in Trier an der Porta Nigra vor Tausenden Zuschauern ausgetragen wird? Die älteste Stadt Deutschlands dient mit ihrem Messepark zudem als Dreh- und Angelpunkt des neunten Saisonlaufs der Rallye-WM. … bei der Rallye Deutschland 3.000 ehrenamtliche Helfer zum Einsatz kommen? … die Rallye Deutschland zum 34. Mal ausgetragen wird? Zum 14. Mal zählt sie zur Rallye-Weltmeisterschaft. … Volkswagen 1987 zum ersten Mal in der Siegerliste auftauchte? Damals mit einem Golf GTI 16V mit Jochi Kleint/Manfred Hiemer am Steuer.

FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), Rallye Deutschland – TV-Zeiten
Freitag, 12. August 2016
15:30 Uhr WRC plus Rallye-WM, Deutschland 2016, Vorschau
Freitag, 19. August 2016
23:00 Uhr WRC plus Rallye-WM, Deutschland 2016, Highlights 1. Tag
23:15 Uhr Sport1 Rallye-WM, Deutschland 2016, Highlights 1. Tag
Samstag, 20. August 2016
00:05 Uhr Sport1+ Rallye-WM, Deutschland 2016, Highlights 1. Tag
19:30 Uhr Sport1 Rallye-WM, Deutschland 2016, Highlights 2. Tag
23:00 Uhr WRC plus Rallye-WM, Deutschland 2016, Highlights 2. Tag
Sonntag, 21. August 2016
12:00 Uhr Sport1+ Rallye-WM, Deutschland 2016, Wertungsprüfung 18 live
12:00 Uhr WRC plus Rallye-WM, Deutschland 2016, Wertungsprüfung 18 live
16:50 Uhr Sport1+ Rallye-WM, Deutschland 2016, Wertungsprüfung 18
21:00 Uhr WRC plus Rallye-WM, Deutschland 2016, Highlights 3. Tag
23:00 Uhr WRC plus Rallye-WM, Deutschland 2016, Highlights
23:00 Uhr Sport1 Rallye-WM, Deutschland 2016, Highlights 3. Tag
Montag, 22. August 2016
02:15 Uhr Sport1+ Rallye-WM, Deutschland 2016, Highlights 3. Tag
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