„Rally Legend San Marino“: Volkswagen startet mit zwei historischen Golf GTI

Golf GTI 1

Golf GTI 1, Replik des Rallye Monte Carlo-Fahrzeugs von 1980, mit den erfahrenen Piloten Per Eklund und seinem Beifahrer Hans Sylvan

160 historische Rallyeboliden, dutzende Welt-, Europa- und Landesmeister sowie 50.000 begeisterte Zuschauer – das ist die „Rally Legend San Marino“. In der kleinen, gleichnamigen Republik findet alljährlich im Oktober das spektakulärste historische Rallyeereignis der Saison statt. Legendäre Rennfahrzeuge, die ansonsten nur in Museen zu sehen sind oder zu eher geruhsamen Ausfahrten hervorgeholt werden, kann man hier zwei Tage lang wie zu ihren Glanzzeiten im vollen Renneinsatz erleben. Eines der Highlights ist dabei ein Golf GTI 2 der Gruppe A; Volkswagen wurde mit dem 170-PS-Fronttriebler 1986 Weltmeister. Ebenso faszinierend: die Replik eines 225 PS starken Golf GTI 1 Rallye von 1980. Volkswagen Classic bringt die Fahrzeuge gemeinsam mit dem technischen Partner KWL-Motorsport an den Start.

Golf GTI 2 – WM Fahrzeug von 1986: Dieter Depping geht mit Weltmeister Peter Diekmann als Beifahrer auf die zehn Wertungsprüfungen. Selbst für den dreifachen deutschen Rallyemeister und Dakar-Piloten ein ungewohnt pures Erlebnis. Mit nur zwei angetriebenen Rädern und einer Leistung von rund 170 PS ist auf den winkligen Prüfungen voller Einsatz gefragt. Für den 67-jährigen Weltmeister Peter Diekmann ist das Wiedersehen mit „seinem” ´86er-WM-Golf ein ganz besonderes Ereignis: Diekmann: „Die alten Weggefährten wiederzusehen, die Begeisterung der Fans zu erleben – einfach wunderbar. Und zusammen mit Dieter Depping macht es einfach Spaß, dem Publikum eine gute Show zu bieten”.

Golf GTI 1 – Replik des Rallye Monte Carlo-Fahrzeugs von 1980: Per Eklund wird mit dem Golf GTI Rallye ebenfalls eine eindrucksvolle Vorstellung liefern. Der ehemalige Rallycross-Europameister, zweimalige Pikes Peak-Sieger und frisch gebackene schwedische Rallycross-Meister geht mit einem komplett neu aufgebauten Golf GTI Rallye an den Start. Und auch dieser Golf hat es in sich: Volkswagen Classic präsentiert in San Marino damit zum ersten Mal jenes Fahrzeug, das dem Rallye Monte Carlo-Einsatzfahrzeug von 1980 nachempfunden ist – die detailgetreue Replik leistet immerhin 225 PS und spornt den erfahrenen Piloten Eklund mit seinem Beifahrer Hans Sylvan zu Höchstleistungen an: „Dank der sehr guten Pirelli-Reifen und dem wirksamen Sperrdifferenzial erreicht der leichte Fronttriebler ein erstaunliches Gripniveau”, erklärt die Rallyelegende Eklund.

Sowohl Depping/Diekmann als auch Eklund/Sylvan waren nach dem Shakedown, dem typischen Auftakt zur Rallye, sehr zufrieden mit ihren Sportgeräten. Die „Rally Legend San Marino” startet offiziell am Abend mit einer spektakulären Nachtprüfung und wird bis Sonntag dauern.

Neben den Volkswagen Teams treten weitere Legenden für den Volkswagen Konzern an: Jacky Ickx pilotiert seinen Dakar Porsche 911 von 1985, Weltmeister Hannu Mikkola startet mit seinem Beifahrer Arne Hertz im 84er Audi Quattro, und Michael Gerber wird mit dem atemberaubenden Gruppe B Audi S1 an den Start fahren.

Mit Nachdruck geht es zudem in die Zukunft des Rallyesports: Ab 2013 wird Volkswagen mit dem neuen Polo R WRC wieder in das aktuelle Rallyegeschehen auf den Pisten dieser Welt eingreifen. Eben erst auf der IAA in Frankfurt präsentiert, absolviert der Polo R WRC bereits erste Testfahrten; ab dem übernächsten Jahr geht es dann in der WRC um alles – und um die Fortsetzung einer großen Rallyetradition!

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VW Werk in Brasilien: Polo Hatch und Polo Sedan für den südamerikanischen Markt

Volkswagen Werk Anchieta Brasilien

Volkswagen Werk Anchieta Brasilien

Im Rahmen seiner Brasilienreise besuchte der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister heute das Volkswagen Werk Anchieta in der Nähe von São Paulo. Dr. Michael Macht, Mitglied des Vorstands der Volkswagen Aktiengesellschaft für den Geschäftsbereich ‚Konzern Produktion‘, und Thomas Schmall, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen do Brasil, begrüßten den Ministerpräsidenten und eine Delegation aus rund 80 hochrangigen niedersächsischen Wirtschaftsvertretern.

„Brasilien hat mit Volkswagen einen guten und zuverlässigen Partner, der sich seiner Verantwortung für die Menschen und ihre Umwelt bewusst ist”, erklärte der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister. „Als erster Automobilhersteller in Brasilien investiert Volkswagen in die Erzeugung regenerativer und sauberer Energie”, so McAllister weiter. „Dies ist ein gutes Beispiel für die Vereinbarkeit von Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz, das Schule machen sollte.”

Bei ihrem Besuch nahm die niedersächsische Delegation an der Eröffnung des neuen Volkswagen Designcenters in Anchieta teil. Neben dem Entwicklungszentrum in Anchieta dient das Designcenter dazu, künftige Fahrzeuge noch gezielter den Bedürfnissen brasilianischer Kunden anzupassen. Nach einer kurzen Ansprache an die Mitarbeiter besichtigte McAllister anschließend die Fahrzeugfertigung. Volkswagen produziert am Standort Anchieta die Pkw-Modelle Gol, Parati und Polo sowie die leichten Nutzfahrzeuge Saveiro und Transporter T2.

Produktion in Brasilien
Mit 21 Modellen und Varianten produziert Volkswagen do Brasil eine äußerst umfassende Produktpalette. 2010 wurden insgesamt 826.000 Fahrzeuge gefertigt. Zu den produzierten Pkw-Modellen gehören neben dem Gol – seit 24 Jahren der Bestseller in Brasilien – auch die Stufenheckvariante Voyage, der (auch nach Europa exportierte) Fox, die Fließ- und Stufenheckmodelle des Polo, der Kombi Parati, ein speziell für den südamerikanischen Markt entwickelter Golf, der SpaceFox Kombi sowie der CrossFox, die SUV-Variante des Fox. Leichte Nutzfahrzeuge „made in Brazil” sind der kompakte Pickup Saveiro mit Standard- oder verlängerter Fahrerkabine sowie der Transporter Kombi als Standard- oder Kastenversion.

Volkswagen do Brasil Indústria de Veículos Automotores Ltda.

  • Gründung: 1953
  • Standorte: Anchieta, Curitiba, Taubaté (alle São Paulo), São Carlos (Paraná)
  • Geschäftsführung: Thomas Schmall
  • Fläche: 1.610.000 m2 (vier Werke, gesamt)
  • Anchieta: 1.000.000 m2
  • Curitiba: 300.000 m2
  • Taubaté: 270.000 m2
  • São Carlos: 40.000 m2
  • Beschäftigte (2011): 24.000
  • Produktion: Anchieta: Gol, New Saveiro, Polo Hatch, Polo Sedan, Parati, T2, Motoren und Getriebe
  • Taubaté: Gol, Voyage
  • São Carlos: Motoren
  • Curitiba: Fox, Golf
  • Produktion (2010): 826.000 Fahrzeuge (gesamt)
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Gelungener Probelauf: Volkswagen hat die Testfahrten mit dem neuen Polo R WRC erfolgreich begonnen

Polo R WRC

Polo R WRC

Volkswagen Technikvorstand Dr. Ulrich Hackenberg und der zweimalige Rallye-Weltmeister und “Dakar”-Sieger Carlos Sainz (Spanien) absolvierten am Dienstag problemlos die ersten Testkilometer in den Weinbergen von Veldenz bei Trier, ansonsten Schauplatz der ADAC Rallye Deutschland. Bis zur Teilnahme an der FIA-Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) ab 2013 wird Volkswagen den rund 300 PS starken Allradler intensiv erproben und weiterentwickeln.

“Der erste Test mit dem neuen Polo R WRC ist ein besonderer Moment und er markiert einen wichtigen Meilenstein in der Vorbereitung auf unseren Einstieg in die Rallye-WM”, erklärt Dr. Ulrich Hackenberg, Volkswagen Markenvorstand für den Geschäftsbereich Entwicklung. “Wir liegen gut im Zeitplan und können ab sofort unsere Konzepte und Entwicklungen in der Realität überprüfen. Die WRC stellt die Königsklasse im Rallyesport dar und ist eine große Herausforderung für das Team, die Fahrer und die Technik. Dieser stellen wir uns und werden die Zeit bis zum ersten Wettbewerbseinsatz effizient nutzen.”

“Der erste Polo verkörpert eine Vorstufe des späteren Einsatzfahrzeuges und wird uns in den kommenden Monaten als Testträger für diverse Bauteile dienen, beispielsweise für Motoren, Getriebe oder Fahrwerkskomponenten. Die Erkenntnisse daraus werden direkt in den Aufbau des ersten reinrassigen Polo R WRC einfließen”, erläutert Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. “Im kommenden Jahr werden wir ein umfangreiches Testprogramm auf Asphalt, Schotter, Matsch und Schnee absolvieren, um uns bestmöglich auf die Saison 2013 vorzubereiten.”

Polo R WRC

Polo R WRC

Am ersten Testtag absolvierten Dr. Ulrich Hackenberg und Carlos Sainz jeweils mit Co-Pilot Timo Gottschalk (Rheinsberg) rund 100 Kilometer auf dem 2,8 Kilometer langen Asphalt-Rundkurs. Nach einem ersten Funktionstest folgten Abstimmungsarbeiten an Motor und Fahrwerk, die allesamt ohne Probleme durchgeführt wurden. “Mir macht es großen Spaß, in Entwicklung und Erprobung des neuen Polo R WRC eingebunden zu sein – und die ersten Kilometer fahren zu dürfen, ist natürlich eine große Ehre”, erklärt Carlos Sainz. “Das Auto befindet sich noch in einem frühen Stadium, fühlt sich aber schon gut an. Für das ganze Team, egal ob Ingenieure, Mechaniker oder Fahrer, ist es sehr wichtig, so früh das erste echte Auto kennenzulernen, es zu testen und weiterzuentwickeln.”

Parallel zu den Tests mit dem Polo R WRC setzt Volkswagen die Probe-Einsätze in der Rallye-WM fort. Bereits in der kommenden Woche werden der Deutsche Sepp Wiegand mit Dakar-Sieger Timo Gottschalk als Co-Pilot und der Niederländer Kevin Abbring mit Beifahrerin Lara Vanneste bei der Rallye Großbritannien in Wales (10.–13. November) antreten. Auch beim vierten WRC-Testeinsatz in diesem Jahr bringt das Volkswagen Werksteam zwei Fabia der Konzernmarke Škoda an den Start, um Talente zu sichten und mit dem Team wertvolle Erkenntnisse bei der berühmten Schotter-Rallye zu sammeln.

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Volkswagen Polo Cup Südafrika: Siege für Weyers und Robertson

Polo Cup Devin Robertson

Polo Cup Devin Robertson

Kosie Weyers und Devin Robertson heißen die beiden Rennsieger der Läufe des Volkswagen Polo Cup Südafrika. Im ersten Durchgang auf dem schnellen Kurs in Killarney gewann Weyers vor Lee Thompson und Robertson. Im zweiten Rennen hatte Tabellenführer Robertson die Nase vorn. Rang zwei ging diesmal an Weyers vor Kyle Barnes.

Jayde Kruger war der überlegene Pilot beim drittletzten Rennwochenende der südafrikanischen Formel Volkswagen. Der 23-Jährige gewann in Killarney von der Pole-Position beide Läufe und baute damit seine Führung in der Gesamtwertung weiter aus. Die weiteren Podestplätze gingen im ersten Rennen an Simon Moss und Robert Wolk, im zweiten Lauf an Ernie van der Walt und Tasmin Pepper.
Volkswagen Pilot Richie Stanaway untermauerte auch in den letzten Saisonläufen des ATS Formel-3-Cup seine Vormachtstellung in Deutschlands schnellster Formel-Rennserie. Der bereits als Meister feststehende Neuseeländer holte in Hockenheim seine Siege 12 und 13. Van-Amersfoort-Racing-Teamkollege Hannes van Asseldonk verpasste im badischen Motodrom als Vierter zwei Mal knapp das Podest.
Erfolgreicher Ausflug für Volkswagen Junior René Rast ins ADAC GT Masters: Beim Finale der “Liga der Traumsportwagen” in Hockenheim fuhr der Meister des ADAC Volkswagen Polo Cup von 2005 zusammen mit seinem Teamkollegen Stefan Landmann im ersten Rennen auf Rang drei, am Sonntag gelang dem Duo im Audi R8 LMS der erste Sieg überhaupt.

Mit Jason Kremer, Sven Müller und Lucas Wolf gab es beim letzten Rennwochenende des ADAC Formel Masters in Hockenheim drei verschiedene Rennsieger. Da Müller, der wie alle anderen Piloten in der Nachwuchsklasse einen Dallara-Volkswagen steuert, außerdem zwei zweite Plätze einfuhr, verbesserte er sich auf den zweiten Gesamtrang vor Emil Bernstorff, der im zweiten Lauf Platz zwei einfuhr, aber ansonsten ohne Meisterschaftszähler blieb. Tabellenführer nach dem achten Rennwochenende ist Pascal Wehrlein, der im ersten Durchgang Rang drei belegte. Wegen laufender Proteste gibt es jedoch noch keine endgültige Meisterschaftsentscheidung.

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Volkswagen Polo R-Cup Indien: Oshan Kothadiya und Rahil Noorani Rennsieger in Chennai

Siegpremiere für Oshan Kothadiya im Volkswagen Polo R-Cup Indien: Der aus Pune stammende Fahrer kämpfte bei der vierten Veranstaltung des Markenpokals Polesitter Munjal Savla am Start nieder – der Rest war ein kontrolliertes Rennen. Bereits seinen zweiten Sieg und sein drittes Podiumsergebnis feierte im zweiten Rennen des Wochenendes Rahil Noorani, der allerdings von einer Strafe für Tabellenführer Vishnu Prasad profitierte, der als erster die Ziellinie kreuzte, jedoch 30 Sekunden Strafe für das Nichtbeachten der Safety-Car-Regularien kassierte.

Motorsportlicher Hattrick am Samstag, von Startplatz acht auf drei am Sonntag und den Titel in der Tasche: Mehr kann ein Rennfahrer von einem Rennwochenende nicht erwarten. Für den Polen Mateusz Lisowski ging all dass bei den Saisonläufen acht und neun des Volkswagen Scirocco R-Cup in Oschersleben in Erfüllung. Im ersten der zwei Durchgänge fuhr er von der Pole-Position mit der schnellsten Rennrunde zum Sieg, am Samstag rollte er das Feld der Samstag-Top-Acht von hinten auf, das im zweiten Durchgang in umgekehrter Reihenfolge startet. Danach stand fest: In der Meisterschaft ist Lisowski beim Finalrennen des umweltschonenden Markenpokals auch von Ola Nilsson, Tabellenzweiter, nicht mehr zu verdrängen. Sieger des packenden Sonntag-Regenrennens wurde der Inder Aditya Patel vor Moritz Oestreich, der damit vorzeitig die Junior-Wertung für Neueinsteiger gewann.

Ebenfalls auf der IAA zu sehen ist das Einsatzfahrzeug aus dem Volkswagen Scirocco R-Cup. Der bis zu 275 PS starke Cup-Scirocco R gilt dank Bioerdgas-Antrieb als umweltschonendstes Cup-Fahrzeug der Welt. Auf dem Stand von Volkswagen Partner erdgas mobil ist am 24. und 25. September außerdem Kris Heidorn, der Champion des Premieren-Jahres 2010 in dem innovativen Markenpokals, zu Besuch. Der 22-Jährige zieht den Gewinner eines VIP-Pakets für ein DTM-Wochenende in Hockenheim, an dem der Volkswagen Scirocco R-Cup ebenfalls antritt.
Spitzenreiter Pascal Wehrlein, der wie alle anderen Piloten im ADAC Formel Masters einen Dallara-Volkswagen steuert, liegt nach dem Gastspiel in Assen weiter auf Titelkurs. Der Punktevorsprung des Worndorfers ist allerdings geschrumpft, nachdem der Tabellenzweite Emil Bernstorff den 16-jährigen Spitzenreiter mit einem Sieg und zwei zweiten Plätzen weiter eingeholt hat. Vor dem großen Finale in Hockenheim trennen die beiden Titelkandidaten nur noch 36 Zähler. Insgesamt 75 sind noch zu vergeben. Der Gesamtdritte Sven Müller hat noch Außenseiterchancen.

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FIA-Rallye-Weltmeisterschaft (WRC): Weltpremiere des Volkswagen Polo R WRC auf der IAA

Polo WRC

Polo WRC

Vor rund 2.300 internationalen Medienvertretern stellte Volkswagen auf der IAA in Frankfurt den ersten fahrbereiten Prototyp des Polo R WRC vor, mit dem noch in diesem Jahr das Testprogramm zur Vorbereitung auf die FIA-Rallye-Weltmeisterschaft beginnen wird. Ab 2013 tritt Volkswagen in der Königsklasse des Rallyesports an und setzt sich damit nach drei Siegen bei der Rallye Dakar in Folge neue Ziele im Spitzensport.

Volkswagen Pilot Richie Stanaway ist der neue Champion im ATS Formel-3-Cup. Der Neuseeländer vom Team Van Amersfoort Racing, das auf einen 210 PS starken Volkswagen Motor vertraut, war bereits als Tabellenführer mit einem dicken Punkte-Polster zum vorletzten Rennwochenende in den Norden der Niederlande gereist. Am Samstag sicherte er sich den zweiten Platz vor Teamkollege Hannes Van Asseldonk – der Titel war ihm damit nicht mehr zu nehmen. Alle fünf weiteren Volkswagen-Piloten landeten ebenfalls in den Top Ten. Am Sonntag genoss Rennsieger Stanaway erneut eine Sektdusche und feierte seinen Titel mit dem drittplatzierten Markenkollegen Alon Day auf dem Podest. In insgesamt 16 Rennen startete Stanaway “powered by Volkswagen” neun Mal von der Pole, sammelte elf Siege und drei zweite Plätze.

Spitzenreiter Pascal Wehrlein, der wie alle anderen Piloten im ADAC Formel Masters einen Dallara-Volkswagen steuert, liegt nach dem Gastspiel in Assen weiter auf Titelkurs. Der Punktevorsprung des Worndorfers ist allerdings geschrumpft, nachdem der Tabellenzweite Emil Bernstorff den 16-jährigen Spitzenreiter mit einem Sieg und zwei zweiten Plätzen weiter eingeholt hat. Vor dem großen Finale in Hockenheim trennen die beiden Titelkandidaten nur noch 36 Zähler. Insgesamt 75 sind noch zu vergeben. Der Gesamtdritte Sven Müller hat noch Außenseiterchancen.

Ein echtes Highlight im Kalender des Volkswagen Scirocco R-Cup China: das 12-Stunden-Rennen von Sepang/Malaysia. Bestes Trio im Feld der 17 Scirocco R, die in dem 46 Fahrzeuge umfassenden Hauptrennens die größte Gruppe stellten, waren Yin Hai Tao, Joseph Lo und Kenny Lo, die sich den Sieg und Gesamtrang drei der Tourenwagen-Klasse sicherten. Rang zwei im wichtigsten Rennen des Jahres für den Scirocco R-Cup China sicherten sich David Cheng, Miles Maroney und Aleksander Altberg vor dem Trio Andrea Reggiani, Ringo Chong und Eric Yeo.

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Dritter Testeinsatz mit dem Polo R WRC FIA-Rallye-Weltmeisterschaft

Polo R WRC

Polo R WRC

Dritter Testeinsatz für Volkswagen in der WRC: Bei der Rallye Spanien, dem vorletzten Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft (20.–23. Oktober 2011), wird das Werksteam erneut zwei Škoda Fabia S2000 einsetzen.

Am Steuer: das deutsche Duo Christian Riedemann/Michael Wenzel (Sulingen/Kaiserslautern) und die spanische Paarung Yeray Lemes/Rogelio Peñate. Mit dem Einsatz verfolgt das Team um Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen zwei Ziele: zum einen die sorgfältige Vorbereitung der Mannschaft auf den Einsatz mit dem Polo R WRC ab 2013, zum anderen die Sichtung junger Piloten, die sich für den Aufstieg in die Top-Liga des Rallyesports empfehlen wollen.

“Unsere Probeläufe in Finnland und bei der Rallye Deutschland haben uns bereits wichtige Erkenntnisse gebracht, was den Einsatz der Fahrzeuge, die Organisation des Teams und die damit verbundene Logistik angeht. Allerdings hat jeder WM-Lauf seinen eigenen Charakter – daher ist es besonders wichtig für unsere Mannschaft, in unterschiedlichen Situationen eigene Erfahrungen zu sammeln”, erklärt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. “In Spanien werden wir erneut auf zwei junge Fahrerpaarungen setzen: Christian Riedemann und Michael Wenzel haben bei ihrem Heimspiel einen guten Job gemacht und können nun auf Schotter zeigen, was in ihnen steckt. Yeray Lemes und sein Co-Pilot Rogelio Peñate zählen wiederum in Spanien zu den Hoffnungsträgern und sind hoch motiviert, vor heimischer Kulisse zu starten. Für unser Team steht weniger das sportliche Ergebnis im Vordergrund, sondern vielmehr die komplette Rallye zu absolvieren, um möglichst viel Erfahrung zu sammeln.”

Polo R WRC

Polo R WRC

Für den 23 Jahre alten Riedemann ist es der zweite Einsatz im Volkswagen Werksteam: Gemeinsam mit seinem Co-Piloten Michael Wenzel belegte er bei der Rallye Deutschland Rang drei in der Super-2000-Kategorie und war zugleich bester Deutscher im stark besetzten Feld. Für den Einsatz in Spanien muss sich das Duo umstellen. Ging es rund um Trier fast ausschließlich über Asphalt, stehen beim katalanischen WM-Lauf um das Küstenörtchen Salou zusätzlich zahlreiche Schotterpisten auf dem Programm. Ein Terrain, auf dem sich Riedemanns Teamkollege Yeray Lemes besonders wohl fühlt: Der 24-Jährige aus Lanzarote gewann 2009 die spanische Schotter-Rallye-Meisterschaft und zudem im Vorjahr beim spanischen WM-Lauf die Junior-Klasse JWRC. Aktuell ist Lemes, dessen Begeisterung für den Sport durch Carlos Sainz’ WM-Erfolge entfacht wurde, mit seinem Co-Piloten Rogelio Peñate in der so genannten WRC Academy unterwegs. In der Gesamtwertung der Nachwuchsklasse liegt er auf Rang vier.

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Polo BlueMotion mit Umweltpreis ausgezeichnet

Polo Blue Mooion

Volkswagen hat heute den Umweltpreis ACVmobil erhalten. Dr. Jochen Dobringer, Präsident des ACV, übergab die Auszeichnung an Werner Eichhorn, Leiter Vertrieb und Marketing Deutschland Volkswagen Pkw, auf der IAA in Frankfurt.

Volkswagen ist heute vom Automobil-Club Verkehr (ACV) Deutschland für den Polo BlueMotion mit dem Umweltpreis „ACVmobil“ ausgezeichnet worden. Die Mitglieder des Automobilclubs wählten den Polo zum ökologisch und ökonomisch besten Fahrzeug. Mit rund 33 Prozent der Stimmen lag er deutlich vor den Mitbewerbern. Die Auszeichnung wurde in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben.

Die Preisverleihung fand auf der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) in Frankfurt statt. Werner Eichhorn, Leiter Vertrieb und Marketing Deutschland Volkswagen Pkw, nahm die Auszeichnung von Dr. Jochen Dobringer, Präsident des ACV, auf dem Volkswagen Stand in Halle 3 entgegen. „Wir freuen uns über den Umweltpreis sehr. Er zeigt: Die hohe Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit des Polo BlueMotion überzeugt Experten und Autofahrer gleichermaßen”, sagte Eichhorn. Der Polo BlueMotion ist mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 3,3 Litern und 87 g/km CO2 eines der sparsamsten Modelle seiner Klasse.

Um diese niedrigen Spitzenwerte zu erreichen, verfügt der Polo BlueMotion über verschiedene Detaillösungen und Hightech-Komponenten. Dazu zählen BlueMotion Features wie das Start-Stopp-System und die Bremsenergie-Rückgewinnung (Rekuperation). Darüber hinaus kennzeichnen den nur 1.150 Kilogramm leichten Polo BlueMotion zahlreiche Modifikationen wie ein nahezu geschlossener Kühlergrill, eine nach aerodynamischen Gesichtspunkten entwickelte Unterbodenverkleidung, 15-Zoll-Leichtmetallräder des Typs „Grönland” sowie rollwiderstandsoptimierte Reifen.

Zur erweiterten Serienausstattung des neuen Polo BlueMotion gehören unter anderem eine Geschwindigkeitsregelanlage, Lenkrad und –Schalthebelknauf in Leder, eine Reifenkontrollanzeige, Nebelscheinwerfer, Stoßfänger vorn und hinten in sportlichem Design sowie in Wagenfarbe gehaltene Außenspiegelgehäuse und Türgriffe.

Der Polo BlueMotion verfügt über ein Paket verschiedenster Hightechkomponenten und Detaillösungen. Als Basis für die extrem niedrigen Verbrauchs- und Emissionswerte fungiert dabei der neue TDI. Eine in die Instrumente integrierte Gangempfehlung zeigt die jeweils energieeffizienteste Getriebestufe an. Ebenfalls zu den BlueMotion-Features zählen die Bremsenergie-Rückgewinnung (Rekuperation), ein Start-Stopp-System, rollwiderstandsoptimierte Reifen sowie besonders leichte und aerodynamische Felgen.

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Volkswagen R GmbH: Neu – Polo R-Line nun bestellbar

Polo R-Line 2011

Polo R-Line 2011

Ab sofort sind zwei neue, von der Volkswagen R GmbH konzipierte Modellvarianten bestellbar: der Polo mit sportlichen R-Line-Features und der edle Passat Exclusive. Im Fall des Polo können die Ausstattungsversionen Comfortline und Highline über entsprechende R-Line-Pakete individualisiert werden; im Fokus steht hier ein klares Plus an sportlichem Design. Der Passat Exclusive indes wird als neue Ausstattungsversion angeboten und markiert künftig die Spitze der Baureihe. Nomen est omen: Dieses Modellvariation setzt – als Limousine und Variant – auf ein Maximum an Exklusivität. Unter anderem serienmäßig an Bord: eine Nappa-Lederausstattung im Farbton „Chocolate-Braun“.

Der Polo mit neuer R-Line-Ausstattung
Die Volkswagen R GmbH bietet für den Polo die neuen Pakete R-Line „Exterieur” und R-Line „Plus” (Interieur-Individualisierung) an. Zu den Details des Paketes R-Line „Exterieur” (1.450 Euro für den Polo Comfortline, 1.010 Euro für den Polo Highline) gehören 16-Zoll-Leichtmetallräder des Typs „Mallory” (optional auch als 17-Zoll-Version) mit 215er Reifen, ein in hochglänzendem Schwarz lackiertes Kühlerschutzgitter mit R-Line-Logo, eigens konzipierte sportliche R-Line-Stoßfänger (hinten mit markantem Diffusor) sowie Endrohrblenden in Chrom (in Abhängigkeit von der Motorisierung), ein Dachkantenspoiler (wie die Stoßfänger in Wagenfarbe), ebenfalls in Wagenfarbe gehaltene R-Line-Seitenschweller, Nebelscheinwerfer (im Frontspoiler) und eine LED-Kennzeichenbeleuchtung.

Polo R-Line 2011

Polo R-Line 2011

Innen schlägt das Paket R-Line „Plus” (855 Euro für Comfortline, 450 Euro für Highline) mit Sportsitzen die Brücke zum Polo GTI. Bezogen sind die Sportsitze vorn mit dem edlen Stoff „Kyalami” (optional erhältlich ist ein Sitzbezug in Alcantara/Lederoptik); die Seitenwangen sind in der Mikrofaser „San Remo” ausgeführt. In die vorderen Kopfstützen eingearbeitet ist das R-Line-Logo. Ebenfalls serienmäßig: der schwarze Dachhimmel, das Lederlenkrad mit Aludekor und R-Line-Logo (Chromschriftzug auf schwarzem Grund), Applikationen in hochglänzendem Schwarz, Pedalkappen in Alu-Optik und Einstiegsleisten mit R-Line-Schriftzug vorn.

Der neue Passat Exclusive
Der Passat Exclusive wird als Limousine (ab 32.450 Euro) sowie Variant (ab 33.625 Euro) angeboten und basiert auf der bereits sehr edlen Ausstattungslinie „Highline”. Im Exterieurbereich ist der Passat Exclusive an den neuen 18-Zoll-Leichtmetallrädern des Typs „Vicenza” zu erkennen; um 15 Millimeter abgesenkt wurde das Fahrwerk.

Typisch für die von der Volkswagen R GmbH konzipierten Exclusive-Ausstattungen ist ein aufwendig veredeltes Interieur. Genau das kennzeichnet auch den individualisierten Passat. Er besitzt eine Nappa-Ledersitzanlage im Farbton „Chocolate-Braun” mit farbigen Ziernähten und Kedern in der Kontrastfarbe „Pepper Beige”. Das Leder selbst ist als sogenanntes „Cool Leather” ausgeführt, das sich dank einer optimierten Sonnenreflexion weniger stark aufheizt. Optisch korrespondierend: die Türinserts in „Chocolate-Braun” und die Fußmatten in „Pepper Beige”.

Ebenfalls auf die Lederfarbe abgestimmt sind die Edelholz-Applikationen im Dessin „Tamo Creme seidenmatt”. Das schwarze Leder-Multifunktionslenkrad ist darüber hinaus, wie die Sitze, mit „Cool Leather” bezogen; die Dekore des Lenkrades sind in „Klavierlack schwarz” ausgeführt. Zur Serienausstattung gehört auf der funktionsorientierten Seite zudem eine geschwindigkeitsabhängig geregelte Servotronic-Lenkung. Optional kann der Passat Exclusive unter anderem mit einem titanschwarzen Dachhimmel und aktiv klimatisierten Sitzen (vorn) bestellt werden.

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Polo R in der FIA-Rallye-Weltmeisterschaft (WRC)

Präsentation des Polo WRC auf der IAA

Präsentation des Polo WRC auf der IAA

Weltpremiere auf der IAA: Volkswagen stellt in Frankfurt den ersten fahrbereiten Prototyp des Polo R WRC vor, mit dem in diesem Jahr das Testprogramm zur Vorbereitung auf die FIA-Rallye-Weltmeisterschaft beginnen wird. Ab 2013 geht Volkswagen in der Königsklasse des Rallyesports an den Start und setzt sich damit nach drei Siegen in Folge bei der Rallye Dakar neue Ziele im Spitzensport. Der neue Polo wurde am Montagabend in Frankfurt vor rund 2.000 internationalen Medienvertretern präsentiert und ist über die Dauer der Automobilausstellung auf dem Volkswagen Stand zu sehen.

“Im Februar haben wir mit der Konzeption und Auslegung des Fahrzeugkonzepts für den Polo R WRC begonnen. Nun können wir bereits das erste einsatzbereite Fahrzeug vorstellen, mit dem wir anschließend die umfangreichen Tests absolvieren werden – ein wichtiger Schritt im Zuge unserer Vorbereitungen auf den WM-Einstieg 2013″, erklärt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. “Es freut mich, dass es unserem Team in so kurzer Zeit gelungen ist, dieses Auto auf die Räder zu stellen. Und es macht mich sehr stolz, es anlässlich der IAA in Frankfurt der Öffentlichkeit präsentieren zu dürfen.”

Der Polo R WRC basiert auf dem rund um den Globus erfolgreich angebotenen Volkswagen Polo. Sein Herzstück ist ein 1,6-Liter-TSI-Motor, der mit Direkteinspritzung und Turboaufladung rund 300 PS Leistung und ein maximales Drehmoment von etwa 350 Newtonmeter erreicht. Das 2011 neu eingeführte Motoren-Reglement trifft die Volkswagen Philosophie zum cleveren Downsizing für hohe Effizienz bei gleichzeitig sportlichem Leistungsvermögen also genau. Die Kraftübertragung erfolgt über ein sequenzielles Getriebe mit Allradantrieb. Darüber hinaus verfügt der gewichtsoptimierte Polo R WRC über einen komplexen Sicherheitskäfig und nicht zuletzt über eine aerodynamisch optimierte Außenhaut.

Die FIA-Rallye-Weltmeisterschaft bietet für die engagierten Hersteller die vielseitigste technologische Herausforderung im weltweiten Automobilrennsport. Verschiedenste Untergründe gilt es bei der Konzeption eines Rallye-WM-Fahrzeugs zu berücksichtigen: Schotter, Geröll, Asphalt, Eis, Schnee und Matsch in allen Variationen. In dieser Saison stehen beispielsweise 13 Weltmeisterschaftsläufe auf vier verschiedenen Kontinenten im Kalender. Ein “World Rally Car” muss also bei extrem unterschiedlichen klimatischen Bedingungen funktionieren – von der sengenden Hitze Südamerikas bis zum eisigen Ritt in Skandinavien. Mit einem umfangreichen Testprogramm, das unter anderem WM-Einsätze mit Fahrzeugen der Konzernmarke Škoda sowie die Sichtung junger Talente umfasst, bereitet sich Volkswagen sorgfältig auf die neue sportliche Herausforderung vor.

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