Saisonauftakt in Hockenheim: Nachwuchs-Talente in den Startlöchern

ADAC Volkswagen Polo Cup: 150 PS, 26 Youngster, sechs Nationen

Etliche Testkilometer, hartes Fitness-Training, intensive Daten-Analyse – nun ist die Vorbereitung auf die neue Rennsaison abgeschlossen.

Der DTM-Auftakt in Hockenheim (15.–17. Mai) markiert für zahlreiche Nachwuchs-Piloten das lang ersehnte Startsignal. In der Formel 3 Euro Serie stehen sieben aufstrebende Piloten „powered by Volkswagen“ am Start, im ADAC Volkswagen Polo Cup treten nicht weniger als 26 Motorsport-Youngster in technisch identischen Renn-Polo gegeneinander an.

ADAC Volkswagen Polo Cup: 150 PS, 26 Youngster, sechs Nationen

Mit einem bemerkenswert großen und bunten Starterfeld geht der ADAC Volkswagen Polo Cup am Wochenende (16./17. Mai) in Hockenheim gemeinsam mit der DTM in die neue Saison. Für die 26 Motorsport-Junioren aus Deutschland, Indien, Österreich, Polen, Schweden und Tschechien beginnt damit der enge Wettstreit um Punkte, Pokale und Karriere-Chancen. Das hat die erfolgreiche „Tourenwagen-Schule“ längst bewiesen: Sie ermöglicht Fahrerinnen und Fahrern zwischen 16 und 24 Jahren den günstigen Einstieg in den professionellen Motorsport und den schnellen Aufstieg in höhere Kategorien.

Das einzigartige Konzept – zentraler Einsatz und Tausch der Renn-Polo unter den Fahrern – garantiert größte Chancengleichheit und zugleich überschaubare Kosten. Ein weiteres wichtiges Merkmal: die sorgfältige und umfassende Vorbereitung der Talente auf den Motorsport. Vor dem ersten Rennen absolvierten die Nachwuchs-Piloten und die zwei Pilotinnen bei einem zweitägigen Lehrgang in Oschersleben ausgiebige Testfahrten und durchliefen Kurse von Daten-Aufzeichnung und Fahrzeug-Technik über Reifenkunde bis hin zur Medienarbeit. Bereits im März stand ein gemeinsamer Fitness-Lehrgang im verschneiten Allgäu auf dem Programm, bei dem neben praktischen Übungen auch das theoretische Wissen vermittelt wurde, um sich selbst optimal auf die Rennen vorzubereiten.

„Die Tourenwagen-Schule von ADAC und Volkswagen geht in ihre zwölfte Saison. Das Starterfeld ist bestens gefüllt, es stehen sechs Nationen am Start, Favoriten sind nur sehr schwer auszumachen. Das spricht für den sportlichen Wert, den sich der Polo-Cup in den zurückliegenden Jahren in Deutschland und international verdient hat“, erklärt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen.


Formel 3 Euro Serie: drei Teams mit Volkswagen Power

Die Formel 3 Euro Serie ist ein Herzstück in der Nachwuchsförderung von Volkswagen: Die internationale Meisterschaft gilt als „die“ Talentschmiede für die Königsklasse – nicht weniger als acht der 20 aktuellen Formel-1-Piloten lernten ihr Handwerkszeug in der Euro Serie. Das Renommee der Erfolgreichen ist groß, ebenso eng der Wettbewerb. „In der Formel 3 Euro Serie ist die Luft dünn. Um vorne zu sein, muss alles perfekt aufeinander abgestimmt sein. Fahrer, Team, Auto und nicht zuletzt der Motor“, sagt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. „Unser Zweiliter-Triebwerk aus dem Volkswagen Konzern wurde in Details verfeinert – das Reglement schließt große Sprünge aus.“

Das Volkswagen Aufgebot für die Saison 2009 zeigt viele neue Gesichter: Neben dem bewährten Kundenteam Signature aus Frankreich vertrauen nun auch die renommierte britische Mannschaft von Carlin Motorsport sowie der neu gegründete Rennstall Kolles & Heinz Union aus Trier auf die rund 210 PS starken Aggregate aus Wolfsburg. Am Steuer der Dallara F309-Volkswagen sitzen sieben erfolgshungrige Junioren aus sieben Nationen – teils mit Formel-3-Erfahrung, teils Aufsteiger. Für Signature sind die beiden Routiniers Mika Mäki aus Finnland und Jean Karl Vernay aus Frankreich sowie Rookie Tiago Geronimi aus Brasilien am Start. Der Neuseeländer Brendon Hartley – Test- und Ersatzfahrer von Red Bull Racing und Toro Rosso in der Formel 1 – und der US-Amerikaner Jake Rosenzweig greifen für Carlin ins Lenkrad. Bei Kolles & Heinz Union besetzt der Niederländer Carlo van Dam ein Cockpit, das zweite Auto wird in Hockenheim von Red-Bull-Junior Robert Wickens aus Kanada pilotiert.