ADAC Volkswagen Polo Cup in Hockenheim

Tourenwagen-Schule startet mit der DTM in die neue Rennsaison

Für 25 junge Rennfahrer beginnt am 18. April in Hockenheim ein neues Schuljahr: Dann startet der ADAC Volkswagen Polo Cup mit neu entwickelten Rennfahrzeugen in die Saison 2004. Die erfolgreiche Schule für den Tourenwagen-Nachwuchs bietet den Talenten größtmögliche Chancengleichheit dank identischer Technik und zentraler Vorbereitung der Fahrzeuge. Darüber hinaus verfügt der ADAC Volkswagen Polo Cup über eine hochwertige Plattform: Die zehn Rennen werden im Rahmenprogramm von acht attraktiven DTM-Wochenenden (Deutsches Tourenwagen Masters) ausgetragen, bei denen an den Rennstrecken im Schnitt mehr als 60.000 Zuschauer erwartet werden. „Wir bilden im ADAC Volkswagen Polo Cup junge Tourenwagen-Piloten aus – das passt wunderbar zur DTM, Europas populärster Tourenwagen-Rennserie“, sagt Volkswagen Motorspor-Direktor Kris Nissen.

Beim Saisonauftakt feiert der neue Polo seine Weltpremiere auf der Rennstrecke und löst damit seinen Vorgänger Lupo nach sechs erfolgreichen Jahren ab. Der moderne, seriennahe Tourenwagen wurde von Volkswagen gezielt für den Einsatz in der Nachwuchsförderung entwickelt. Mit einem 150 PS starken Zweiliter-Motor mit FSI®-Direkteinspritzung verfügt der neue Polo über eine hochmoderne und angemessen kräftige Antriebsquelle. Auch das umfassende Sicherheitspaket, dem in der Entwicklung der größte Stellenwert beigemessen wurde, erfüllt höchste Ansprüche: Das schon beim Lupo bewährte Konzept wurde durch das HANS-System (Head and Neck Support) ergänzt, welches den Fahrer bei einem starken Aufprall vor einer Überdehnung der Halswirbelsäule schützt. Das in einem Tourenwagen-Markenpokal erstmals vorgeschriebene System wird in hochkarätigen Rennserien wie der Formel 1 und der DTM bereits erfolgreich eingesetzt.

„Nach den Erfolgen mit dem Lupo haben wir unser sportliches Konzept für den ADAC Volkswagen Polo Cup grundsätzlich beibehalten, es aber noch stärker auf den professionellen Motorsport ausgerichtet“, erklärt Kris Nissen. „Wir haben den Polo nach neuesten Erkenntnissen der Sicherheit und Technik entwickelt, um den jungen Talenten ein modernes und leistungsfähiges Sportgerät anzubieten. Damit führt Volkswagen gemeinsam mit seinem Partner ADAC die Förderung und Ausbildung von Tourenwagen-Nachwuchsfahrern auf hohem Niveau zu vertretbaren Kosten weiter.“

Um die aufstrebenden Tourenwagen-Piloten noch besser auf höhere Motorsport-Kategorien vorzubereiten, rüstet Volkswagen die neue Rennversion des Polo mit einem professionellen Datenaufzeichnungssystem aus. Damit lernen die 16 bis 24 Jahre alten Nachwuchspiloten frühzeitig, ihre gefahrenen Runden anhand elektronisch gesammelter Daten zu analysieren und gezielt zu verbessern. Durch Wahl des Reifenluftdrucks und Justierung des vorderen Stabilisators können Fahrer ihre sonst identischen Fahrzeuge auf den eigenen Fahrstil und die Streckencharakteristik anpassen. „Sich bei gleichen technischen Voraussetzungen der harten Konkurrenz zu stellen, ist für unsere jungen Fahrer eine anspruchsvolle Aufgabe und im Motorsport keinesfalls selbstverständlich. Wer sich in einer starken Nachwuchs-Meisterschaft wie dem ADAC Volkswagen Polo Cup über die Saison an der Spitze behauptet, ist für höhere Aufgaben bestens gerüstet“, betont Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen.

Die Nachwuchsförderung ist jeher ein Leitziel von Volkswagen im Motorsport. Angefangen in den sechziger Jahren, als die „Formel V“ spätere Formel 1-Weltmeister wie Niki Lauda, Keke Rosberg oder Nelson Piquet hervorbrachte, über verschiedene erfolgreiche Meisterschaften mit seriennahen Rennwagen wie dem Golf oder dem Scirocco, setzt sich die erfolgreiche Markenpokal-Historie von Volkswagen bis heute fort. Jüngstes Beispiel der konsequenten Förderung ist Peter Terting, dem nach seinem Titelgewinn im ADAC VW Lupo Cup 2002 mit Audi der direkte Aufstieg in die DTM gelang. Heute gibt der junge Rennfahrer, der selbst im neu geschaffenen SEAT Leon Supercopa startet, als Instruktor seine Erfahrungen an die Cup-Piloten weiter und steht ihnen an den Rennwochenenden mit Rat und Tat zur Seite.

Hockenheim: Zeitplan ADAC Volkswagen Polo Cup

Samstag, 17. April 2004 08.05 – 08.35 Uhr Freies Training
16.05 – 16.35 Uhr Zeittraining
Sonntag, 18. April 2004 08.25 – 08.55 Uhr Rennen (11 Runden = 50,314 km + 2 Einführungsrunden, maximal 30 Min.)

Hockenheim: TV-Zeiten ADAC Volkswagen Polo Cup

Sonntag, 18. April 2004 10.00 -13.00 Uhr Premiere Sport 1 Live Motorsport
20.45 -21.15 Uhr DSF Formel 3 + Partnerserien

ADAC VW Polo Cup löst erfolgreiche Nachwuchs-Rennserie mit dem Lupo ab

ADAC VW Polo Cup löst erfolgreiche Nachwuchs-Rennserie mit dem Lupo ab

Weltpremiere für einen neuen Rennwagen: Volkswagen präsentierte auf der Essen Motor Show das Einsatzfahrzeug für den neuen ADAC VW Polo Cup, der ab der Saison 2004 eine ebenso junge wie erfolgreiche Motorsport-Tradition fortsetzt. Fünf der sechs Titelträger des ADAC VW Lupo Cup, mit dem Volkswagen seit 1998 im Tourenwagen-Rennsport neue Maßstäbe im Bereich der Nachwuchsförderung gesetzt hat, begrüßten die neue Serie mit einer besonderen Geste: Erik Schwarz (1998), Björn-Felix Hansen (2000), Carsten Seifert (2001), Peter Terting (2002) und Andreas Kolb (2003) enthüllten den neuen VW Polo in Cup-Version auf der Essen Motor Show am Samstag, dem 29. November, auf dem Stand von Volkswagen in Halle 3.

Die konsequente Talentförderung mit identischem Material überzeugte in den vergangenen sechs Jahren mehr als 80 junge Fahrerinnen und Fahrer, sich für den ADAC VW Lupo Cup zu entscheiden. Eine Vielzahl von Piloten stieg in höhere Tourenwagen-Serien oder in den GT-Sport auf, mit Peter Terting gelang einem besonders viel versprechenden Talent 2003 mit der Konzernmarke Audi sogar der Sprung in die DTM.

Ab 2004 gilt: Das Konzept bleibt, der Spaß steigt. Mit dem bewährten bisherigen Förderungsprinzip, aber einem nunmehr 110 kW (150 PS) starken Auto bietet Volkswagen den Junioren auch in der nächsten Saison bei ausgewählten Läufen im Programm der prestigeträchtigen DTM-Rennserie mit zuletzt durchschnittlich mehr als 63.000 Zuschauern an jeder Strecke eine perfekte Bühne für ihr Talent.

Erneut verwirklichen Volkswagen und der ADAC dabei das Prinzip „maximale Chancengleichheit bei minimalen Einsatzkosten“. So wird der neue Polo für den Rennsport, der auf Basis der vierten Generation des Kompaktwagens in Wolfsburg entwickelt worden ist, ebenso wie zuvor der Lupo von einem Generalunternehmen im Auftrag von Volkswagen und ADAC vorbereitet und eingesetzt. Die Vorteile: Kosten für ein eigenes Team, aufwändige Testfahrten oder individuelle technische Entwicklungen bleiben dem Nachwuchs erspart, die zentrale Einsatzabwicklung garantiert gleichzeitig identische Voraussetzungen für alle. Der Tausch von Fahrzeugen zwischen den Teilnehmern, den sich Volkswagen und der ADAC für jede Veranstaltung vorbehalten, gleicht endgültig die minimalsten Unterschiede aus.

Das Konzept überzeugt: In einem ADAC VW Sichtungslehrgang im Herbst bekundeten die erstmals bereits ab 16 Jahren zugelassenen Nachwuchs-Talente überwältigendes Interesse für die kommende Saison. „Mit 36 Teilnehmern war der Kurs so groß wie noch nie zuvor“, freut sich Kris Nissen, Motorsport Direktor von Volkswagen und seit 1998 auch Chef-Instruktor im ADAC VW Lupo Cup. „Neben der Zahl der Teilnehmer wussten die Junioren auch qualitativ zu überzeugen. Ich bin optimistisch, dass der ADAC VW Polo Cup im nächsten Jahr ein Starterfeld von gut und gerne 26 sehr talentierten Nachwuchspiloten anlocken wird.“

Schon heute dürfen sich die jungen Rennfahrer, denen künftig der erfahrene Motorsport-Profi Dieter Depping als Instruktor zur Seite steht, auf faszinierende Technik freuen. Auf der überzeugenden Basis des Polo hat Volkswagen einen Rennwagen entwickelt, der modernsten Ansprüchen an Technik und Sicherheit genügt. So stehen eine neue Sicherheitszelle entsprechend dem aktualisierten Regelwerk des DMSB (Deutscher Motor Sport Bund), ein an die harten Rennsport-Bedingungen angepasstes Antiblockiersystem sowie ein Airbag in Verbindung mit der hochwertigen Karosserie-Grundkonzeption des Polo für ein Maximum an Sicherheit. Die im Motorsport übliche Standard-Sicherheitsausrüstung mit Vollschalensitzen, Sechspunktgurten, Feuerlöschanlage und Stromkreisunterbrecher komplettieren das Paket.

Ein Novum gegenüber dem Vorgänger-Modell Lupo ist das „Data-Logging“: Mit Hilfe eines elektronischen Aufzeichnungsgerätes werden wichtige Parameter, die verschiedene fahrdynamische Aspekte messen, erschlossen und erleichtern somit die spätere Runden- und Rennanalyse.

Auch optisch verkörpert der Polo mehrere Neuerungen. Das eigenständige Design des kompakten Volkswagen mit seiner akzentuierten Dynamik prädestiniert ihn geradezu für ein sportliches Umfeld wie die Rennstrecke. Künftig wird der Polo in fünf statt wie der Lupo in bislang vier verschiedenen Grundfarben im Rennsport an den Start gehen.

„Ich bin mir sicher, dass der ADAC VW Polo Cup ein mindestens ebenso großer Erfolg wie der Lupo Cup wird“, erklärt Kris Nissen. „Trotz aller technischen Weiterentwicklungen und der höheren Leistung wird der Polo im Motorsport dort positioniert, wo sein Vorgänger sechs Jahre lang erfolgreich war – als hochwertiges, aber preisgünstiges Rennfahrzeug für Einsteiger. Damit wollen Volkswagen und der ADAC als Partner künftig ihre führende Rolle im Tourenwagen-Nachwuchssport festigen und weiter ausbauen.“

Volkswagen Polo Super 1600: 50. Akropolis Rally, 4. – 8. Juni 2003

Fünfter Platz für Volkswagen Polo Super 1600 in der Junior WM

Oscar Svedlund aus Schweden (Team Lehtonen Motorsport) belegte mit seinem Polo Super 1600 den fünften Platz in der Junior-Wertung bei der Akropolis Rallye. Markenkollege Kosti Katajamäki musste am vorletzten Tag aufgeben. Nur wenige Fahrzeuge haben diese extreme Rallye unbeschadet überstanden. Von 21 Junior-WM-Fahrern haben nur sechs das Ziel erreicht, insgesamt mussten 42 Fahrzeuge aufgeben.

Das Team Lehtonen Motorsport mit seinen Fahrern Kosti Katajamäki / Miikka Anttila (FIN) und Oscar Svedlund / Björn Nilsson (SE) haben den dritten Einsatz des Polo Super 1600 unter Wettbewerbsbedingungen den widrigen Umständen entsprechend umgesetzt. Gleich am ersten Tag gelang dem 26-jährigen Kosti Katajamäki ein vielversprechender Auftakt. Er machte seinen Weg durch die sieben Wertungsprüfungen in einem von Kratern übersäten Gebirge 200 km nördlich von Athen. Am Ende des Tages lag er auf dem dritten Platz. Oscar Svedlund kam auf dem elften Platz an.

Am zweiten von drei Wettbewerbstagen forderten die harten Strecken ihren Tribut. An Katajamäkis Fahrzeug brach das Differentialgehäuse und er hatte keinen Antrieb mehr. Damit war die Rallye für ihn vorzeitig beendet. Sein schwedischer Teamkollege Svedlund kämpfte sich weiter vor und kam nach dem zweiten Tag als Siebter ins Ziel.

Am dritten und letzten Tag der Rallye Akropolis wurden 105 km Wertungsprüfungen hintereinander gefahren mit einem einzigen Service Stopp mittags. Svedlund fuhr bedächtig seinem 5. Platz entgegen und holte sich 4 Junior WM-Punkte.

Der deutsche Fahrer Vladan Vasiljevic auf dem Vorjahres-Polo hatte erneut Pech: Bereits am ersten Tag musste er nach einem Unfall aufgeben.

Stimmen nach der Akropolis Rallye:

Risto Buri (Teamchef von Lehtonen Motorsport): „Diese Rallye ist wie verhext. Genau in der gleichen Kurve wie im letzten Jahr sind wir ausgefallen. Aber wir schauen schon wieder in die Zukunft. Als nächstes werden wir in Finnland einen Test fahren, um dann bei der Neste Rallye in Finnland zu zeigen, wie schnell wir sind.“

Oscar Svedlund: „Heute bin ich recht zufrieden. Die Rallye war sehr anspruchsvoll und ich bin daher sehr langsam gefahren. Ich habe viel dazu gelernt und bin froh, angekommen zu sein und meine ersten Punkte geholt zu haben.“

Kosti Katajamäki: „Ich bin natürlich enttäuscht über den Ausfall. Aber so ist Rallyefahren und ganz besonders die Akropolis Rallye. Wir haben alle mit einem möglichen Ausfall rechnen müssen. Jetzt konzentriere ich mich voll und ganz auf die Neste Rallye in meinem Heimatland.“

Miikka Anttila (Beifahrer von Katajamäki): „Es war nicht einfach, diese Rallye zu fahren. Die Temperaturen haben uns auch ganz schön zu schaffen gemacht. Wir haben wieder unser Bestes getan.“

Björn Nilsson(Beifahrer von Svedlund): „Ich bin sehr glücklich, dass wir ins Ziel gekommen sind. Die Akropolis ist einfach noch härter als alle anderen Rallyes. Die Temperaturen und das harte Gestein haben uns und unseren Polo Super 1600 vor eine grosse Herausforderung gestellt.”

Das Team Lehtonen Motorsport wird unterstützt von:
SHELL, NOKIAN TYRES, DNA, SUPERFASTFERRIES, OMP, OZ RACING, LECAB, KESSEL, RANNILA, MÄKELA ALU OY, SOKOS HOTELS

Das Ergebnis des dritten Laufs der Junior WM der Super 1600-Klasse in Griechenland im Überblick:

1.

Tirabassi/Jacques

(F) Renault Clio

5:27:34.0

2.

Carlsson / Andersson

(S) Suzuki Ignis

5:28:29.2

3.

Aava / SIKK

(EE) Suzuki Ignis

5:35:02.7

4.

Canellas / Amigo

(E) Suzuki Ignis

5:40:55.2

5.

Svedlund / Nilsson

(S) VW Polo Super 1600

5:49:22.1

6.

Wilks / Pugh

(GB) Ford Puma

6:03:08.1

Punktestand in der Junior WM nach der zweiten Runde:
Tirabassi (20), Canellas (13), Aava (11), Katajamäki (10), Wilks (9), Ligato (8), Carlsson (8), Broccoli (6), Teuronen (5), Svedlund (4), Ceccato (4), Cecchettini (4), Sebalj (3), Feghali (3), Baldacci (2), Iliev (2), Harrach (1)

Volkswagen Polo Super 1600: Türkei Rallye, 27.2. – 2.3.2003

Kosti Katajamäki gewinnt mit grossem Vorsprung

Der Finne Kosti Katajamäki, unter der Bewerbung von Lehtonen Motorsport, dem Partnerteam des finnischen Volkswagen-Importeurs, gewann den zweiten Lauf der Junior WM in der Türkei. Auf den 18 Wertungsprüfungen konnten er und sein Beifahrer Miikka Anttila ihre Führung kontinuierlich ausbauen und mit einem Vorsprung von über fünf Minuten siegen. Das Wettbewerbsfahrzeug, der neue Volkswagen Polo Super 1600, ist damit für die kommenden fünf Läufe der FIA Junior WM bestens gerüstet.

Die dreitägige Rallye Türkei wurde an der gebirgigen Südküste in der Region um Antalya auf schwierigsten Schotterstrecken und insgesamt 380 km Länge ausgetragen. Bereits nach dem zweiten Tag lag der 25-jährige Katajamäki in Führung. Er meisterte alle Wertungsprüfungen mit Bestzeiten, obwohl er am Samstag abend Schwierigkeiten an der Schaltung bemerkte. Nach dem Auswechseln eines Getriebelagers lief der Volkswagen Polo Super 1600 über die letzten fünf Wertungsprüfungen am Sonntag wieder einwandfrei. Katajamäki war von Anfang an keinerlei Risiko eingegangen.

Insgesamt mussten 15 der 22 Junior WM-Fahrer aufgeben. Darunter auch Katajamäkis schwedischer Teamkollege Oscar Svedlund und sein Beifahrer Björn Nilsson. Sie hatten sich am ersten Tag an einem grossen Stein die Lenkung demoliert. Vladan Vasiljevic auf dem Vorjahres-Polo hatte ebenfalls Pech und schied bereits nach der ersten Wertungsprüfung aus.

Stimmen nach dem zweiten Lauf der Junior WM in der Türkei:

Rudolf-Helmut Strozyk, Leiter Volkswagen Racing: „Ich freue mich sehr über diesen Sieg. Wir sind mit unserem Konzept auf dem richtigen Weg. Dass wir schon so früh in der Saison vorne mitfahren werden, hatten wir nicht erwartet. Ein grosses Kompliment an alle Beteiligten, die diesen Erfolg für Volkswagen ermöglicht haben“.

Teamchef Risto Buri: „Ich bin sehr glücklich über unseren Erfolg. Alles ist so gelaufen, wie ich es mir gewünscht habe. Ich möchte mich bei allen bedanken, die uns geholfen und an uns geglaubt haben.“

Kosti Katajamäki: „Schon bei der Rallye Monte Carlo habe ich gewusst, dass wir mit dem Polo Super 1600 gewinnen können. Unsere Strategie, vorsichtig und trotzdem gute Zeiten zu fahren, ist wieder aufgegangen. Nun ist es ein erhebendes Gefühl, ganz oben auf dem Treppchen zu stehen.“

Sein Beifahrer Miikka Anttila: „Wir haben überhaupt keine Fehler gemacht, darüber bin ich sehr froh. Auch die Wahl der harten Reifen war die richtige Entscheidung. So waren wir ein wenig langsamer unterwegs, aber es hat uns bei den groben Streckenverhältnissen nur genützt“.

Das Team wird unterstützt von:

SHELL, NOKIAN TYRES, DNA, SUPERFASTFERRIES, BOSCH BLAUPUNKT, OMP, OZ RACING, LECAB, KESSEL, RANNILA, MÄKELA ALU OY, SOKOS HOTELS

Das Ergebnis des zweiten Laufs der Junior WM bei der Rallye Türkei im Überblick:

1. Kosti Katajamäki / Miikka Anttila (FIN) Volkswagen Polo 5:08:56.6
2. Salvador Canellas / Xavier Amigo (E) Suzuki Ignis 5:14:01.4
3. Guy Wilks / Phil Pugh (GB) Ford Puma 5:18:05.1
4. Ville-Pertti Teuronen / Harri Kaapro (FIN) Suzuki Ignis 5:22:19.2
5. Luca Cecchettini / Marco Muzzarelli (I) Fiat Punto 5:38:05.6
6. Abdo Feghali / Joseph Matar (RL) Ford Puma 5:50:18.0
7. Dimitar Iliev / Peter Sivov (BG) Peugeot 206 6:06:39.4

Punktestand in der Junior WM nach der zweiten Runde:

1. Katajamäki (10) und Tirabassi (10)
3. Canellas (8) und Ligato (8)
5. Broccoli (6) und Cecchettini (6)
7. Aava (5) und Wilks (5)
9. Ceccato (4) und Iliev (4)
11. Sebalj (3) und Teuronen (3)
13. Baldacci (2) und Feghali (2)
15. Harrach (1)

Der nächste Lauf der Junior WM: Akropolis Rallye Griechenland (4.-9. Juni 2003)

71. Rallye Monte Carlo, 23.-26.1.2003

Volkswagen Polo Super 1600 auf Erfolgskurs – Platz zwei für Kosti Katajamäki in der Junior WM

Nach einem erfolgreichen Wochenende bei der Rallye Monte Carlo sind sich alle Beteiligten einig: Der neue Volkswagen Polo Super 1600 ist nicht nur zuverlässig und optisch gelungen, sondern hat auch seine Wettbewerbsfähigkeit unter Beweis gestellt. Das Team Lehtonen Motorsport mit seinen Fahrern Kosti Katajamäki / Miikka Anttila (FIN) und Oscar Svedlund / Björn Nilsson (SE) haben den ersten Einsatz des neuen Fahrzeugs unter Wettbewerbsbedingungen hervorragend umgesetzt. Katajamäki beendete die Rallye auf Platz zwei in der Super 1600-Klasse und erzielte damit acht WM-Punkte.

Ein vielversprechender Auftakt gelang den Fahrern mit ihrem neuen Polo Super 1600 unter schwierigsten Bedingungen bei den ersten sechs von vierzehn Wertungsprüfungen über schnee- und eisbedeckte Berge nordwestlich von Monte Carlo. Schon am ersten der drei Wettbewerbstage erkämpfte sich Katajamäki den dritten und sein Teamkollege Svedlund den sechsten Platz gegen 23 Konkurrenten.

Der zweite Tag gestaltete sich von Anfang an ereignisreich. Gleich am Morgen wurde ein neues Ergebnis aufgrund der Disqualifizierung des Führenden Junior WM-Fahrers Daniel Carlsson bekannt gegeben. Danach musste die erste Prüfung des Tages wegen einem zu grossen Zuschaueraufkommen abgesagt werden. In der zweiten Prüfung machten die Getriebe auf den wechselnden Streckenverhältnissen Probleme und wurden in der folgenden Servicezeit ausgetauscht. Die nächsten beiden Prüfungen des Tages fielen aus Sicherheitsgsgründen aus, nachdem ein Tunnelunfall eines Privatfahrers die Zufahrt zu den Prüfungen blockierte. Nach der zweiten Etappe stand der Finne auf dem zweiten und Svedlund auf dem achten Platz.

Der dritte Tag brachte für den 25 jährigen Katajamäki nicht nur eine Bestzeit sondern auch den zweiten Gesamtplatz in der Junior WM und damit acht WM-Punkte. Sein schwedischer Teamkollege, noch bis zur letzten Prüfung auf dem achten Rang, touchierte kurz vor dem Ziel eine Begrenzungsmauer. Mit einer defekten Spurstange war es ihm nicht möglich, ins Ziel zu fahren und fiel somit aus. Insgesamt kamen 13 von 23 gestarteten Fahrern der Junior WM ins Ziel.

Der deutsche Fahrer Vladan Vasiljevic auf dem Vorjahres-Polo hatte Pech: Nachdem er bereits nach der dritten Wertungsprüfung auf Platz drei lag, musste er aufgeben, da er durch einen unglücklichen Zwischenfall und ohne eigenes Verschulden das Zeitlimit überschritten hatte.

Stimmen nach der Rallye Monte Carlo:

Rudolf-Helmut Strozyk, Leiter Volkswagen Racing: „Das ausserordentlich gute Ergebnis und die Resonanz beim ersten Auftritt der Polo Super 1600 unter Wettbewerbsbedingungen zeigt uns, dass unser Konzept aufgegangen ist. Das Team von Lehtonen Motorsport arbeitet ausserordentlich gut. Es wäre schön, wenn es über die Saison gelingen würde, weitere Podiumsplätze zu erzielen.“

Kosti Katajamäki: „Meine Erwartungen für den Saisonauftakt sind erfüllt. Ich möchte bei jeder Rallye in die Punkte fahren und um den Sieg kämpfen. Weil ich auf Schotter viel Erfahrung habe, rechne ich mir gute Chancen für einen möglichen Sieg bei den Rallyes in der Türkei und in Finnland aus. Mein Saisonziel ist ein Platz unter den ersten Drei in der Junior WM.“

Oscar Svedlund: „Heute wollte ich auf einem ordentlichen Platz ins Ziel fahren und möglichst viel Erfahrung sammeln. Leider hat es nicht ganz geklappt. In der rutschigen Kurve auf der abschließenden Wertungsprüfung war ich etwas zu schnell – nur acht Kilometer vor dem Zieleinlauf.“

Miika Anttila: „Dieser legendäre WM-Austragungsort hat mir gut gefallen und ich freue mich sehr, dass wir mit dem neuen Auto auf Anhieb ein so gutes Ergebnis erreicht haben. Das läßt hoffen für den weiteren Saisonverlauf!“

Björn Nilsson: „In dieser Rallye war für uns fast alles neu: Die Strecke, die Bedingungen und das Auto. Am Anfang waren wir richtig gut unterwegs, danach haben wir etwas Zeit verloren, aber das wird schon noch.”

Das Team Lehtonen Motorsport wird unterstützt von:
Shell, nokian tyres, DNA, Superfastferries, Bosch Blaupunkt, OMP, OZ Racing, Lecab, Kessel, Rannila, Mäkelä Alu Oy, Sokos Hotels

Das Ergebnis des Auftakts der Junior WM der Super 1600-Klasse bei der Rallye Monte Carlo im Überblick:

1.

Tirabassi (F) Renault Clio

5:12:36.1

2.

Katajamäki (FIN) Volkswagen Polo

5:14:37.8

3.

Ligato (I) Fiat Punto

5:17:52.8

4.

Broccoli (RSM) Opel Corsa

5:20:02.9

5.

Aava (EE) Suzuki Ignis

5:21:24.7

6.

Ceccato (I) Fiat Punto

5:21:36.3

7.

Sebalj (HR) Renault Clio

5:24:00.0

8.

Baldacci (RSM) Fiat Punto

5:25:49.9

9.

Harrach (A) Ford Puma

5:31.43.4

10.

Cecchettini (I) Fiat Punto

5:32:02.4

11.

Feghali (RL) Ford Puma

5:33:17.7

12.

Donchev (BG) Peugeot 206

5:35:25.5

13.

Meeke (GB) Opel Corsa

5:45:50.2

Punktestand in der Junior WM nach der ersten Runde:

Tirabassi (10), Katajamäki (8), Ligato (6), Broccoli (5), Aava (4), Ceccato (3), Sebalj (2), Baldacci (1)

Polo Rallye Challenge Gran Canaria

Vladan Vasiljevic dominiert Int. Polo Rallye Challenge Gran Canaria

Neun Nationen waren am vergangenen Wochenende (7./8.12.2002) zur Rallye Maspalomas auf Gran Canaria angereist, um den Gesamtsieger der Int. Polo Rallye Challenge zu ermitteln. Schlussendlich ließ der Deutsche Vladan Vasiljevic, alias V-Mann, und sein Beifahrer Sebastian Geipel die internationale Konkurrenz hinter sich und siegte mit 1,23 Minuten Vorsprung auf den spanischen Verfolger Carlos Perez. Dritter wurde Zósimo Hernandez von der kleinsten kanarischen Insel El Hierro.

Auf Einladung von Volkswagen Canarias und Volkswagen Racing trafen sich die besten Fahrer der teilnehmenden Länder der Internationalen Polo Rallye Challenge zum Finale auf Gran Canaria. 19 Teams aus Deutschland, Großbritannien, Belgien, der Tschechischen Republik, Finnland, Slovenien, Polen und Schweden sowie die drei bestplatzierten der Lupo Rallye Challenge Canarias waren am Start der Rallye Maspalomas. Insgesamt traten 109 Fahrerinnen und Fahrer an, um den mehr als 70.000 Zuschauern ein spannendes Wochenende zu bereiten. Die zwölf anspruchsvollen Sonderprüfungen, davon zwei Superspecials auf einer großen Kartbahnanlage, wurden allesamt auf Asphalt und teils bei Nacht gefahren. Im bergigen Hinterland von Las Palmas forderte die extrem kurvige Streckenführung mit hohen Bergab-Geschwindigkeiten auf insgesamt 360 km fahrerische Höchstleistungen von den internationalen Polo-Piloten.

Am Samstagmorgen startete der ehemalige Rallye-Weltmeister Hannu Mikkola die Fahrzeuge. Auf den ersten Prüfungen dominierte Carlos García vor Zósimo Hernandez und Vladan Vasiljevic. Nach acht Wertungsprüfungen fiel García jedoch aus. Die Führung übernahm der Sieger der diesjährigen deutschen Polo Challenge, Vladan Vasiljevic, und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Der 24-jährige Zahnmedizinstudent aus Regensburg fuhr von Anfang an Bestzeiten. Der strahlende Sieger: „Ich freue mich sehr über meinen dritten Sieg in Folge. Die Strecke hat mir sehr gut gefallen und natürlich auch das begeisterte Publikum.“

Insgesamt mussten sieben Fahrzeuge aufgeben, darunter Bernard Servais aus Belgien, der bis zur siebten Wertungsprüfung dicht auf Vasiljevic folgte, dann auf einer Ölspur ins Rutschen kam und ausfiel. Auch die Damenteams aus England und Tschechien kamen nicht ins Ziel. Vasiljevic darf im kommenden Jahr mit einem neuen Polo Super 1600 bei der ADAC Rallye Deutschland an den Start gehen. Carlos Perez wird sich auf dem gleichen Fahrzeug bei einem Europameisterschaftslauf beweisen können und Zósimo Hernandez mit einem Gruppe N-Fahrzeug.

Volkswagen Polo Super 1600 bei der Rallye WM

Finnisches Team nimmt am zweiten Junior Rallye-WM-Lauf teil

Rallye Türkei, 26. Februar bis 2. März 2003

Der zweite Lauf der Junior Rallye-WM findet in Antalya in der Türkei statt. Die Türkei ist zum ersten Mal Austragungsort eines Laufs zur Weltmeisterschaft. Der Start ist für Donnerstag, 27. Februar um 18 Uhr geplant; der Zieleinlauf für Sonntag, 2. März um 15.45 Uhr. Alle der insgesamt 18 Wertungsprüfungen finden auf Schotter statt und haben eine Gesamtlänge von 380 km.

Das finnische Team Lehtonen Motorsport mit den Fahrern Kosti Katajamäki / Miikka Anttila (FIN) und Oscar Svedlund / Björn Nilsson (SE) hat den ersten Lauf unter Wettbewerbsbedingungen bei der Rallye Monte Carlo gut umgesetzt. Kosti Katajamäki beendete die Rallye auf Platz zwei in der Super 1600-Klasse. Unglücklicherweise mussten die acht Weltmeisterschaftspunkte aufgrund eines nicht konformen Teils wieder abgegeben werden. Der Durchmesser des Bremssattelkolbens war kleiner als in den FIA Homologationsdokumenten gefordert. Teamchef Risto Buri kommentierte die Tatsache folgendermaßen: „Das ist wirklich ein großes Pech für uns. Niemals haben wir daran gedacht, dass uns so etwas passieren könnte. Oscars Fahrzeug war absolut regelkonform und bei Kosti wurde versehentlich ein falsches Teil eines Zulieferers verbaut. Die Entscheidung der FIA trifft uns sehr hart, denn wir hatten überhaupt keinen Wettbewerbsvorteil. Der kleinere Kolben war bei der kurvenreichen Strecke in Monte Carlo eher ein Nachteil.”

Kosti Katajamäki ist noch enttäuschter: „Ich möchte nicht mehr darüber nachdenken, sondern mich auf die Zukunft konzentrieren. Meine Erwartungen sind immer noch sehr hoch für diese Saison. Es war kein guter Anfang, aber es muss einfach von jetzt ab besser gehen.”

Sein schwedischer Teamkollege Oscar Svedlund ist guter Dinge vor dem zweiten Lauf in der Türkei und hofft dort auf ein gutes Ergebnis.

Nach der Rallye Monte Carlo wurden die Autos komplett zerlegt und durchgecheckt. Nun sind die beiden 215 PS starken Fronttriebler für den zweiten Lauf der Junior-WM in der Türkei bereit.

Der deutscher Fahrer Vladan Vasiljevic auf dem Vorjahres-Polo hatte schon am ersten Tag bei der Rallye Monte Carlo aufgeben müssen. Auch er erhofft sich in der Türkei ein besseres Ergebnis.

Antriebsaggregat

Bauweise

Wassergekühlter Otto-Motor, vier Zylinder in Reihe, vorne quer eingebaut, zwei obenliegende Nockenwellen, vier Ventile pro Zylinder

Bohrung

76,5 mm

Hub

86,9 mm

Hubraum

1598 ccm

Leistung

158 kW / 215 PS bei 8750 U/min

Drehmoment

180 Nm bei 6250 U/min

Motormanagement

Bosch 3.1

Abgasreinigung

Katalysator gemäß Reglement

Schmierung

Nasssumpf

Kraftübertragung

Getriebe

quer eingebautes Sechsgang-Renngetriebe, geradeverzahnt, unsynchronisiert; sequenzielles Schaltschema

Differenzial

mechanisches Sperrdifferenzial

Kupplung

Sintermetall-Kupplung

Antrieb

Frontantrieb

Karosserie

Aufbau

Selbsttragende Stahlkarosserie mit eingeschweißtem Stahlkäfig; aerodynamisch optimiert; verbreiterte Kotflügel und Stoßfänger (v/h); FIA/FT3-Benzintank, Tankinhalt 60 Liter

Fahrwerk

Vorderachse

McPherson-Federbeine, Dreiecksquerlenker, einstellbarer Stabilisator

Hinterachse

Längslenker-Achse, einstellbarer Stabilisator

Dämpfer

dreifach einstellbar

Lenkung

Servolenkung

Bremsen

vorne innenbelüftete Scheiben (Durchmesser 355 mm für Asphalt, 300 mm für Schotter); hintere Scheiben (Durchmesser 280 mm), Aluminium-Bremssättel vorn und hinten

Felgen

Asphalt: 7×17 Zoll, Schotter: 6×15 Zoll

Reifen

Asphalt: 17/63-17, Schotter: 16/65-15

Dimensionen

Länge/Breite/Höhe

3891/1799/1394 mm

Spurweite

1600 mm

Radstand

2482 mm

Gewicht

1000 kg (Homologationsminimalgewicht ab 2003)